Nachrichten Sport
Lokalsport, 07. Januar 2018

Proppenvolle Halle beim Neujahrsturnier in Meggen

FC Lennestadt I bezwingt RW Hünsborn im Finale

Jubel bei den Siegern des FC Lennestadt.
Jubel bei den Siegern des FC Lennestadt.
Foto: privat
Meggen. Mit dem Kremer-Cup ging das Neujahrsturnier des FC Lennestadt am Samstag, 6. Januar, in die zweite Runde. Hier der Bericht des FC Lennestadt:

„Die Zweite (des FC) um Trainer Lirian Gerguri startete erfolgreich die sicherlich schwierige Mission Titelverteidigung mit einem 2:0 über RW Lennestadt. Auch gegen den Landesligisten RW Hünsborn hielt man wacker dagegen und verlor das zweite Gruppenspiel denkbar knapp mit 0:1.

Die Hünsborner marschierten nach dem Auftaktsieg souverän durch die Vorrundenpartien und holten die volle Punktzahl mit vier Siegen. FC Lennestadt II überraschte im dritten Spiel den Bezirksligisten SV Ottfingen mit 2:0 und hatte damit alle Chancen auf den Halbfinaleinzug, da die dahinter lauernde Konkurrenz aus Ottfingen, Grevenbrück und Langenei/Kickenbach sich gegenseitig die Punkte abnahmen. Zitterpartie Doch nach einer 0:1-Niederlage im letzten Spiel gegen den FC Langenei/Kickenbach musste man nochmals zittern und auf einen Ausrutscher von RWL hoffen. Die Grevenbrücker schafften aber nicht die kleine Sensation, gegen RW Hünsborn zu gewinnen, somit standen Letztgenannte und FC Lennestadt II im Halbfinale.

In der Gruppe B tat sich FC Lennestadt I zum Auftakt schwer, ins Spiel zu finden. Zwar gelang gegen den SSV Elspe der 1:0-Führungstreffer, doch 9 Sekunden vor Schluss gelang den starken Elspern der verdiente Ausgleich.

Besser machte es das Winkel-Team im zweiten Spiel gegen die SG Kirchveischede/Bonzel. Zwar musste man zunächst einen Rückstand hinnehmen, doch als der spielerische Motor ins Laufen kam, drehte man die Parte zu seinen Gunsten zu einem 3:1-Erfolg. Mit zehn Punkten ins Halbfinale Es folgten zwei weitere ungefährdete Siege mit 2:0 über die  Kirchhundemer sowie einem 1:0 gegen den Ligakonkurrenten FC Altenhof, der sich auch schwer tat, richtig in Tritt zu kommen. Mit 10 Punkten zog FC Lennestadt I als Gruppenerster ins Halbfinale.

Der Kampf um Platz 2 entwickelte sich zu einem Zweikampf zwischen dem SV Elspe und der SG Kirchveischede/Bonzel. Im allerletzten Vorrundenspiel standen sich beide Mannschaften im direkten Vergleich gegenüber. Die SG nutzte ihre letzte Chance an Elspe noch vorbeizuziehen mit einem knappen 1:0. Duell der FCL-Teams Organisatorisch wurde dann die zweite Halbfinalpartie vorgezogen. Hier kam es zum Vorjahresduell der beiden FCL-Teams. 2017 stand man sich im Viertelfinale gegenüber und die Zweite schaffte damals die Sensation, den Westfalenligisten aus dem Turnier zu schmeißen. Diesmal war es aber zumindest in der zweiten Spielhälfte eine klare Angelegenheit für den Landesligisten. Mit 2:0 zog dieser ins Finale ein.

Die zweite Halbfinalbegegnung verlief wesentlich spannender. Die SG Kirchveischede/Bonzel schockte den favorisierten Landesligisten RW Hünsborn recht früh mit dem 1:0. Es entwickelte sich ein klasse Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Den aufopferungsvollen SG'lern gelang es lange Zeit die Führung zu halten. Erst in den letzten 3 Minuten drehte RWH die Begegnung durch zwei späte Treffer zum 2:1 und stand somit ebenfalls im Finale.

Das 9-Meter-Schießen zwischen der SG Kirchveischede/Bonzel und FC Lennestadt II endete 2:3. Vorsichtiger Anfang Das Finale der beiden Landesligisten verlief zunächst noch ausgeglichen. In den ersten Minuten agierten beide Mannschaften noch etwas vorsichtig. Der Bann wurde nach 6 Minuten gebrochen, als dem FCL die 1:0-Führung durch Venhar Bivolaku gelang. Jetzt übernahm FCL auch die Initiative und ließ dem Gegner nur noch wenig Möglichkeiten. Das 2:0 in der Partie wenige Minuten vor dem Ende bedeutete schon die Vorentscheidung.

Einen blitzschnellen Konter netzte Björn Gödde zum 2:0 ein. Den krönenden Abschluss besorgte Marius Friedrichs mit dem 3:0. Damit stand der neue Turnier-Sieger um den Kremer-Cup 2018 fest. Hohes Niveau Bei der anschließenden Siegerehrung durch den Vorsitzenden Matthias Knoche und Geschäftsführer Torben Jäkel dankte der Verein den teilnehmenden Mannschaften, die trotz unterschiedlichem Abschneiden alle dazu beigetragen haben, das Niveau und die Qualität des Turnier zu steigern.

Das Konzept auf höherklassige Verein zu bauen erwies sich auch bei der Zuschauerzahl als der richtige Weg. Die Halle auf'm Ohl war rappelvoll. Der nächste Dank galt den beiden Schiedsrichtern des SV Hillmicke, Marcel Kaufmann und Michael Wielpütz-Hahn, die die Spiel ohne große Probleme begleiteten. Lediglich drei Zeitstrafen mussten in dem fairen Turnier ausgesprochen werden.
(LP)

Bildergalerie: FC Lennestadt I bezwingt RW Hünsborn im Finale