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Kreis Olpe, 13. April 2019

Mitspieler gesucht

„DC Wolves“ - die erste American-Football-Mannschaft im Kreis Olpe

Die „DC Wolves“ haben sich zur ersten American-Football-Mannschaft im Kreis Olpe zusammen geschlossen.
Die „DC Wolves“ haben sich zur ersten American-Football-Mannschaft im Kreis Olpe zusammen geschlossen.
Foto: privat
Drolshagen. American Football - ein Sport, der auch in Deutschland immer beliebter wird. Vereine, die das anbieten, gibt es in der Region nur wenige. Grund genug für drei Jungs aus Olpe, eine eigene Football-Mannschaft, die „DC Wolves“, zu gründen. Die erste im Kreis Olpe.

Die Begeisterung ist Samuel Dergic und Leon Fischbach anzumerken, wenn sie von ihrem „Baby“ sprechen. Vor zwei Jahren haben die Zwei zusammen mit Tom Selzer, der die Idee dazu hatte, die Mannschaft gegründet. Seit Anfang 2019 sind sie nun offiziell ein Verein und gehören dem TuS Drolshagen an.

„Wir haben uns gedacht: Jedes Dorf hat eine Fußballmannschaft, es wäre auch cool, wenn es mal etwas Neues gibt“, erzählt Leon Fischbach. Die drei 18-Jährigen aus Olpe haben sich anfangs immer getroffen, um erstmal einen Plan aufzustellen. Dann wurden Freunde angesprochen und zum Training eingeladen. Kein Sponsorn, kein Geld und kein Verein Noch nicht ganz professionell fand das dann auf dem Bolzplatz in Rüblinghausen statt. Übernommen haben das Training die drei Gründer. „Am Anfang war das alles ein Teufelskreis“, erzählen Dergic und Fischbach.

Denn ohne Sponsor oder Verein gebe es kein Geld, also auch keine Ausrüstung und Versicherung. Und ohne Versicherung sei es schwierig, einen geeigneten Sportplatz zu finden – und so drehte sich alles im Kreis. Coaches bringen große Unterstützung Obwohl das Ganze auf dünnem Eis anfing, entwickelte sich die Idee, einen eigenen Verein zu gründen. Mit dazu beigetragen hätten vor allem die zwei Coaches Stefan Martin und Paco Benítez.

Die Zwei seien auf die junge Nachwuchs-Mannschaft aufmerksam geworden. „Dann haben wir uns einige Male getroffen, und jetzt stehen die Trainer voll hinter uns“, so Leon Fischbach.  
Professionelles Training steht jede Woche auf dem Plan.
Nun wird auch professionell trainiert. Denn Martin und Benítez kommen von den Iserlohner Titans. Und haben es in der siebten Liga zum Vizemeister-Titel geschafft. Jeden Freitag treffen sich die „DC Wolves“ zum Training. Alle zwei Wochen gibt es auch einen theoretischen Teil. Das sei das A und 0, erzählen die zwei Sportler.

Die Jungs üben und üben, um es ab 2020 in die Aufbauliga zu schaffen. Heißt, momentan gibt es noch keine Spiele gegen andere Football-Mannschaften. 2019 wird hart trainiert, um es dorthin zu schaffen. Dann treffen die „DC Wolves“ auf Mannschaften aus ganz Deutschland. Der Headcoach könnte den Bus fahren „Das hat schon etwas, so viel herumzukommen“, freut sich Samuel Dergic. Aber gleichzeitig muss dafür natürlich viel organisiert und auch finanziert werden. Der TuS Drolshagen könnte einen Teil davon auffangen.

Zudem sucht das junge Team dringend einen Sponsor, etwa für einen Mannschaftsbus. „Unser Headcoach ist Busfahrer, das ist schonmal gut“, lachen die zwei 18-Jährigen.

Der TuS Drolshagen unterstütze die Jungs so gut es geht. „Aber es gibt viele Sachen, die sehr teuer im Football sind“, erzählen Dergic und Fischbach. Eine Ausrüstung koste schon 400 Euro. Acht Stück wurden bereits in den USA bestellt, für alle Mitglieder reicht das aber nicht.
Theorie gehört für die Footballer dazu.
Aktuell besteht der Kader aus 15 Leuten. Das ist zu wenig. „Wir brauchen dreimal so viele, um richtig gut aufgestellt zu sein“, erklärt Leon Fischbach. „Wenn wir bis Ende des Jahres 30 bis 35 Spieler zusammen haben, wäre das schon super. Sonst wird es für die Aufbauliga schwierig.“

Die Footballer freuen sich über jedes neue Mitglied: „Leute, die Bock haben, sollen sich melden. Man braucht keine bestimmten Voraussetzungen, man sollte nur offen sein und sich darauf einlassen.“ Das Klischee, dass man etwas mehr auf den Rippen haben sollte, räumen die Jungs direkt beiseite: „Das Gute am Football ist, dass wir jeden Typ gebrauchen können. Jeder findet seine Position, ob dünne oder schwere Jungs.“

American Football sei generell ein größerer Teamsport als Fußball, sind sich Dergic und Fischbach einig. „Beim Fußball macht meistens der Stürmer das Tor. Beim Football trägt das gesamte Team dazu bei. Man braucht sich gegenseitig.“ Außerdem sei das kein 0-8-15-Sport, „wir wollen Abwechslung und unsere Stadt groß machen. Auch für die Region hier ist eine neue Sportart schön.“
Kontakt
Wer Lust hat, bei den „DC Wolves“ mitzuspielen oder einfach nur vorbeizuschauen, kann sich bei den Coaches melden:
  • Stefan Martin: 0176/ 83038066
  • Paco Benítez: 0172/ 2749686
  • E-Mail: Snow-Dogs02@gmx.de
Ein Artikel von Christine Schmidt

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