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Finnentrop, 20. Dezember 2016

Wasserfreunde Finnentrop und Dietmar Heß küren Sieger

24-Stunden-Schwimmen: Philipp Brune stellt neuen Rekord auf

Bürgermeister Dietmar Heß (rechts) zeichnete den neuen Rekordhalter Philipp Brune aus.
Bürgermeister Dietmar Heß (rechts) zeichnete den neuen Rekordhalter Philipp Brune aus.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop. Zahlen spielen beim 24-Stunden-Schwimmen der Wasserfreunde Finnentrop seit jeher eine wichtige Rolle. In diesem Jahr nahmen 134 Schwimmer an der Aktion teil und legten im „Finto“ insgesamt 670,65 Kilometer zurück. Allein 42 Kilometer schwamm Philipp Brune zusammen, was umgerechnet 1680 Bahnen bedeutet – und einen neuen Rekord. Das teilten die Wasserfreunde am Montagabend bei der Siegerehrung mit.

Bis Mitte November dieses Jahres hatten 40 Kilometer den Bestwert bedeutet, für den Kevin Kowalzik einst gesorgt hatte. Gerhard Kowalzik, Sportlicher Leiter der Wasserfreunde, und Bürgermeister Dietmar Heß beglückwünschten den neuen Rekordhalter Philipp Brune. Für ihre ebenfalls beeindruckende Leistung wurde auch Rika Klinkhammer von den Wasserfreunden gelobt, die 27 Kilometer und damit 1080 Bahnen im „Finto“ absolviert hatte.

Und es ging weiter mit Zahlen: Im Durchschnitt hatte im November jeder Schwimmer 5,2 Kilometer zurückgelegt. Peter Keine, ehemaliger Vorsitzender der Wasserfreunde und Ehrenmitglied, war außerdem mit 79 Jahren der älteste männliche Teilnehmer. Mit 61 Jahren war Frieda Freitag die älteste Frau, die ins Wasser ging; sie schaffte exakt fünf Kilometer. Das Gegenstück zu den „Oldies“ bildeten Erik Henninger und Lenja Grewe. Sie waren die jüngsten Schwimmer an diesem Tag im Finto. Der Pokal für die beste Familienleistung ging darüber hinaus an Familie Brune. Dennis, Dietmar und Philip Brune schafften insgesamt 71,7 Kilometer. Die größte Gruppe kam wie in den vergangenen Jahren wieder aus Drolshagen: Die dortige DLRG rückte beim 24-Stunden-Schwimmen gleich mit 25 Teilnehmern an. Sechs Teilnehmer schwitzen bei 22 Aufgüssen Ein weiterer Wettkampf während des 24-Stunden-Schwimmens fand im Saunabereich des Erlebnisbades statt. Hier wurde um den „Loyley Cup“ gekämpft – oder besser gesagt: geschwitzt. Sechs Teilnehmer schwitzen „nonstop“, nahmen alle 22 Aufgüsse mit und sicherten sich damit den Sieg. Die Wasserfreunde hatten das Event erneut in Kooperation mit dem „Finto“-Team und der Gemeinde Finnentrop angeboten und ausgerichtet. „Ein besonderer Dank geht dabei auch an den Schwimmmeister Peter Harzheim und an Sonja Pott von der Gemeinde, die in diesem Jahr das Event zum ersten Mal begleitete“, sagte Dietmar Heß bei der Siegerehrung.

Und dann präsentierte der Bürgermeister weitere Zahlen. „Bei dem 24-Stunden-Schwimmen wurde ein Erlös von 1300 Euro erzielt. Dieses Geld geht als Spende an den Förderverein der Gesamtschule Finnentrop. Hier sind auch die Wasserfreunde Finnentrop als Kooperationspartner aktiv“, sagte Heß. Das nächste Marathon-Schwimmen findet am 17. und 18. November 2018 statt.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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