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Drolshagen, 26. April 2017

Stadtsportverband in ruhigem Fahrwasser

Vorsitzender bilanziert nach reinigendem Gewitter vor einem Jahr: Es läuft gut

Ulrich Stahl, Vorsitzender des Stadtsportverbandes sieht keine Probleme, sein Amt fortzuführen.
Ulrich Stahl, Vorsitzender des Stadtsportverbandes sieht keine Probleme, sein Amt fortzuführen.
Foto: Kahlke
Drolshagen. „Es läuft gut“, sagt Ulrich Stahl. Der Vorsitzende des Stadtsportverbandes (SSV) kann sich gut vorstellen, sein Amt weiter auszuüben. Überraschungen erwartet er für die Jahreshauptversammlung, die am Dienstag, 16. Mai tagt, nicht.

Das sah vor einem Jahr noch anders aus. Stahl hatte seinen Rücktritt angekündigt, stellte den Stadtsportverband gar zu Disposition. Nach kontroverser Diskussion trat Stahl vom Rücktritt zurück, erklärte sich bereit, den Verband zunächst weiter zu führen. Das Gewitter hatte reinigende Wirkung. Im November war die Stimmung gekippt: Aufbruchsstimmung statt Auflösungsgedanken. Der Stadtsportverband machte mit erweitertem Vorstand weiter. Lasten besser verteiltUnd das, meinte Stahl jetzt im Gespräch mit LokalPlus, habe sich bewährt. Die Lasten seien auf mehrere Schultern verteilt. Er sei durch den Vorstand und Julian Ziegeweidt als 2. Vorsitzendem entlastet worden. Eigentlich müsse auf der Jahreshauptversammlung nur noch der Geschäftsführer bestätigt werden. Zur neuen Harmonie und Lust an der Arbeit habe auch der Bürgermeister beigetragen. Der habe seine Zusagen eingehalten. „Wir werden jetzt eingebunden und frühzeitig informiert“, so der SSV-Vorsitzende.

Ulrich Stahl, der auch dem neuen Leistungsteam des SC Drolshagen angehört, sieht keine Probleme, den Stadtsportverband weiter zu leiten. Grund: Die Aufgaben in Verein und Verband verteilen sich auf mehrere Schultern. Wie hilfreich der Stadtsportverband als Scharnier sein kann, hat der gerade eingeweihte Bolzplatz „Ober der Sengenau“ gezeigt. Er wurde in privater Initiative mit Spenden der Sparkasse errichtet. Dass das Geld fließen konnte, war der Einbindung des Stadtsportverbandes zu danken. Der kann Spendenquittungen ausstellen und konnte damit die Tore kaufen.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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