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Ausbildungsspecial 2017, 15. Mai 2017

Jobs im Gesundheitswesen haben Zukunft!

Jobs in der Gesundheitsbranche haben Zukunft
Jobs in der Gesundheitsbranche haben Zukunft
Foto: fotolia
Welche Branche ist in Südwestfalen besonders zukunftsweisend und wo kann ich sicher gehen, auf lange Sicht (immer) einen Job zu finden? Antwort: im Gesundheitswesen! Ganz sicher!
Der Ist-ZustandPersonaler im Gesundheitswesen – nicht nur in Südwestfalen – schlagen bereits seit langer Zeit Alarm. Allmählich dringt die Erkenntnis auch in der breiten Öffentlichkeit durch: Immer weniger Stellen im Gesundheitsbereich können von qualifizierten Fachkräften besetzt werden. Angesichts des fortschreitenden demografischen Wandels eine besorgniserregende Entwicklung, denn: Die Gesellschaft wird immer älter. Und wer kümmert sich um sie? Der Wird-Zustand
Noch 1950 gab es ca. eine Million Zwanzigjährige in Deutschland und nur etwa 270.000 Siebzigjährige. Im Jahr 2060 wird es voraussichtlich nur noch 350.000 Zwanzigjährige in Deutschland geben – dafür aber eine Million Siebzigjährige. Gerade in Südwestfalen dürften sich die Zahlen noch extremer entwickeln, da es hier nach wie vor zahlreiche Jugendliche weg in die weite Welt zieht. Die Folge: Die jungen Leute werden (hier) immer weniger, die Alten immer mehr.

Das bedeutet, es wird automatisch an jüngeren Menschen fehlen, die sich um die steigende Anzahl an Älteren kümmern können. Pflege und gesundheitliche Rundumversorgung wird somit immer schwieriger und gleichzeitig immer wichtiger. Die Tatsache, dass die Lebenserwartung der Menschen stetig steigt, verstärkt diesen Umstand zusätzlich. Welche Berufe werden immer gefragter?„Zukünftig werden verstärkt Pflegefachkräfte und auch Ärzte gebraucht, die die Versorgung älterer und kranker Menschen gewährleisten können. Gerade hier bei uns in Südwestfalen, wo wir eher ländlich geprägt sind und viele kleine Dörfer haben, in denen vornehmlich ältere Menschen leben. Überhaupt wird die Versorgung auf dem Land eine zunehmende Herausforderung, der wir uns in der Gesellschaft stellen müssen“, so Björn Bohusch, Personalentwickler beim Caritasverband Olpe.

Weitere Berufsbilder wie die des Physiotherapeuten, des Heilerziehungspflegers, in der Beratung oder insbesondere die des Erziehers werden zukünftig stark gefragt sein – auch vornehmlich deshalb, weil sich immer weniger junge Menschen entscheiden, einen solchen Beruf zu ergreifen. Viele freie Stellen bleiben daher unbesetzt. Eine echte Chance also!

Dabei könnte die Perspektive zum Beispiel für den Beruf des (männlichen) Erziehers nicht besser sein. „Ein gut ausgebildeter und fähiger Erzieher wird niemals auf der Straße sitzen“, unterstreicht Reinhard Geuecke, Leiter des Josefshauses der GFO, welches Kinder und Jugendliche betreut. Gesundheit managenWen vielleicht eine Managementaufgabe eher interessiert, für den hält die Gesundheitsbranche ebenfalls spannende und vielversprechende Karrieremöglichkeiten bereit. Wer sich beispielsweise jetzt für ein Management-Studium im Bereich Gesundheitswesen entscheidet, hat sehr gute Chancen. Absolventen haben erstklassige Berufs- und Karrieremöglichkeiten in der Gesundheitswirtschaft bei Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen und Beratungsunternehmen sowie in der Pharma-, Medizintechnik- oder Biotechnologie-Industrie.

Es ist deutlich erkennbar: Für heranwachsende Führungskräfte wird das Gesundheitswesen vielfältige Karriereperspektiven und Entfaltungschancen eröffnen. Jobs findenSomit lohnt also ein genauerer Blick auf die Gesundheitsbranche als möglicher (sicherer) Karrieremotor. Zahlreiche Jobs, Ausbildungsplätze und Praktika in diesem Bereich in Südwestfalen findet ihr unter karriere-suedwestfalen.de!

Ein Artikel von Christoph Reuber

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