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Ausbildungsspecial 2017, 15. Mai 2017

Die Suche nach dem Job sinnvoll strukturieren

Die Suche nach dem Job sinnvoll strukturieren
Die Suche nach dem Job sinnvoll strukturieren
Foto: fotolia
Die Suche nach einem passenden Job kann lang und nervenaufreibend sein. Mit fortschreitender Zeit macht sich mitunter sogar ein Gefühl von Panik und Hilflosigkeit breit. Doch soweit sollte es nicht kommen: Was neben einer guten Portion Motivation helfen kann, ist ein strukturierter Tages- bzw. Bewerbungsablauf.
Die Suche nach einem passenden Job kann lang und nervenaufreibend sein. Mit fortschreitender Zeit macht sich mitunter sogar ein Gefühl von Panik und Hilflosigkeit breit. Doch soweit sollte es nicht kommen: Was neben einer guten Portion Motivation helfen kann, ist ein strukturierter Tages- bzw. Bewerbungsablauf. Am Ball bleibenDennoch sollte man stetig am Ball bleiben und regelmäßig (am besten täglich) die diversen Informationsangebote bezüglich Jobangeboten checken. Hier empfehlen sich insbesondere Zeitungen mit festen Erscheinungsterminen für Stellenanzeigen sowie Onlinejobbörsen (wie karriere-suedwestfalen.de). Aber auch die sozialen Medien lassen sich immer besser für die Jobsuche nutzen.

Auch das persönliche Umfeld wie die Familie oder Freunde sind eine gute Anlaufmöglichkeit – insbesondere dann, wenn diese um die Situation des Suchenden wissen und einen Tipp haben oder sich anderweitig umhören können. Zudem immer empfehlenswert: Jobmessen oder auch die umfassenden Leistungen der Agentur für Arbeit in Anspruch zu nehmen. Eigeninitiative zeigenParallel zur Suche nach offenen Stellen ist es ratsam, sich bei passenden Arbeitgebern direkt über mögliche offene Stellen zu informieren bzw. eine Initiativbewerbung zu schicken. Möglicherweise lässt sich mit der eigenen Qualifikation ein Personaler eines Unternehmens überzeugen, den Bewerber zumindest einmal kennenlernen zu wollen und so im Hinterkopf zu behalten. Eine Initiativbewerbung zeugt davon, dass man von sich aus an einem Unternehmen bzw. Arbeitgeber interessiert ist, etwas vorzuweisen hat, und – wie der Name schon sagt – Eigeninitiative zeigt. Lücken im Lebenslauf vermeidenDamit Lücken im Lebenslauf – beispielsweise zwischen zwei Jobs oder nach der Ausbildung – nicht zu groß werden, ist es ratsam, anderweitige zielführende Beschäftigungen aufzunehmen: zum Beispiel ein Praktikum, eine Mitarbeit oder eine Fortbildung. Diese bringen einen fachlich weiter und motivieren zusätzlich für die Jobsuche. Zudem weist man damit aus, dass man aktiv der Beschäftigungslosigkeit entgegensteuert und nicht untätig ist. Hierauf achten Personaler ganz besonders! Stärken und Schwächen vergegenwärtigenNicht immer passt ein Stellenangebot mit den genannten Anforderungen zu 100 Prozent zu einem selbst, obwohl die Stelle durchaus geeignet sein kann. Für die Erstellung einer Bewerbung, ist es daher nie verkehrt, sich seiner eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein – und dies bei einer jeweiligen Bewerbung zu benennen. Gewissenhaft zu Werke gehenBei jeder Bewerbung gilt: gewissenhaft herangehen und sich Zeit nehmen. Wer nur halbherzig eine Bewerbung erstellt und nicht die nötige Seriosität walten lässt, darf sich nicht wundern, wenn jede Bewerbung zurückkommt. Eine formal korrekte sowie inhaltlich stimmige Bewerbung ist nun mal die erste Visitenkarte der jeweiligen Bewerberin bzw. Bewerbers.

Auch sollte insbesondere das Anschreiben der Bewerbungsunterlagen auf die jeweilige Stelle bzw. das Unternehmen zugeschnitten sein. Die Recherche hierfür sowie die individuelle Erstellung kann zwar Zeit in Anspruch nehmen, ist aber gut investiert. Kommen Bewerbungen zurück, ist es ratsam, die Unterlagen womöglich für weitere Bewerbungen anzupassen oder zu überarbeiten. Nachfragen statt abwartenSind Bewerbungen abgeschickt, ist es empfehlenswert, nach rund zwei Wochen beim Unternehmen bzw. dem Ansprechpartner für die Stelle nachzuhaken – jedoch nicht aufdringlich zu sein. Es reicht schon nachzufragen, ob der Ansprechpartner die Bewerbung erhalten hat. So erhält der Bewerber ein erstes Feedback über den Status seiner Bewerbung (ob sie schon geprüft oder weitergeleitet wurde) und zeigt gleichzeitig, dass ihm die Bewerbung nicht egal ist und er an der Stelle sehr interessiert ist. Checkliste beachtenBei der Erstellung einer Bewerbung hilft die Verwendung einer Checkliste, damit auch nichts vergessen wird. Hier drauf sollte unbedingt das Anschreiben, der Lebenslauf, das Bewerbungsfoto sowie Arbeits-, Praktikums- und Schul- bzw. Ausbildungs- oder Studienzeugnisse (Anlagen) stehen.

Weitere Punkte sind, ob ein konkreter Ansprechpartner für die Bewerbung bekannt ist, ob man sich eingehend mit dem Unternehmen beschäftigt hat (Homepage anschauen) sowie, ob eine ordentliche Bewerbungsmappe vorliegt.
Ein Artikel von Christoph Reuber

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