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Teil 1: Gespräch mit Susanne Kues-Gertz

Ein wichtiges Standbein der Gemeinde Kirchhundem: der Tourismus

Idylle beim Alpenhaus.
Idylle beim Alpenhaus.
Foto: Luisa Möser
Kirchhundem. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde Kirchhundem und eine Herzensangelegenheit für Susanne Kues-Gertz (Mitarbeiterin Gemeindeentwicklung im Rathaus) ist der Tourismus. Im Gespräch mit LokalPlus gibt sie Einblicke in die Vielzahl touristischer Highlights und Besonderheiten der Gemeinde – und steckt mit ihrer Begeisterung an: „Das ist einfach mein Steckenpferd – da könnte ich stundenlang von erzählen.“

Aufgrund ihrer herrlichen Landschaftskulisse und der weiten Natur sei die Gemeinde Kirchhundem prädestiniert als Urlaubs-Ziel, erklärt Susanne Kues-Gertz. Seit 2005 engagiert sie sich im Bereich Tourismus, früher – nach dem Zusammenschluss von Lennestadt und Kirchhundem zur touristischen Arbeitsgemeinschaft – in der Tourist-Information in Altenhundem, heute neben vielen anderen Aufgaben im Kirchhundemer Rathaus. Die Stärken „ihrer“ Region kennt sie daher genau.
Der Rhein-Weser-Turm.
„Die Zeiten haben sich geändert“, weiß Susanne Kues-Gertz. Früher lagen die Übernachtungszahlen in der Gemeinde bei 100.000 im Jahr. Viele Stammgäste, vor allem aus dem Ruhrgebiet und von der Rheinschiene, verbrachten ihren Jahresurlaub in der Gemeinde Kirchhundem, um die frische Luft und die Natur zu genießen. „Man musste keine Werbung machen, um Gäste hierher zu locken.“

Dann habe es einen Umbruch gegeben: „Flugreisen wurden günstiger, jede Familie hatte ein Auto – da hatte man auf einmal ganz andere Möglichkeiten“, weiß die Tourismus-Expertin. Die Gäste wurden weniger, die Bettenzahlen gingen zurück. Rund 60.000 Übernachtungen im JahrHeute liegt die Gemeinde Kirchhundem bei rund 60.000 Übernachtungen pro Jahr. „Wenn wir das halten können, sind wir mehr als zufrieden“, betont Susanne Kues-Gertz. Und dafür arbeitet die touristische Arbeitsgemeinschaft Lennestadt & Kirchhundem hart.

„Unsere Chance liegt im Wander-Tourismus“, weiß die Tourismus-Expertin. Und da hat sich die Gemeinde – Achtung, Wortspiel - „auf den Weg gemacht“: Als touristische Arbeitsgemeinschaft gehören Lennestadt und Kirchhundem zu den „Sauerland Wanderdörfern“ und reihen sich damit in namhafte Urlaubsregionen wie Winterberg, Brilon, Schmallenberg und Medebach ein.
Kriterien, um in diesem Zusammenschluss aufgenommen zu werden, sind unter anderem ein qualitativ gutes Wanderwegenetz, ein Wegeleitsystem und zertifizierte Wanderwege und-gastgeber, außerdem Wander-Portale und Tourenvorschläge.

Gemeinsam hat die Region schon viel erreicht. „Im Zusammenschluss Sauerland Wanderdörfer sind wir als 1. Region in Deutschland zur ‚Qualitätsregion Wanderbares Deutschland' zertifiziert worden“, freut sich Susanne Kues-Gertz.
Anfang April wurde das Naturpark-Infozentrum „Feuer & Wasser“ mit Stationen in Oberhundem und Saalhausen eröffnet.
Ein weiteres Highlight für den Tourismus in der Gemeinde Kirchhundem ist noch ganz frisch: Anfang April wurde das Naturpark-Infozentrum „Feuer & Wasser“ mit Stationen in Oberhundem und Saalhausen eröffnet. Susanne Kues-Gertz erinnert sich an die Anfänge: „Der Naturpark SauerlandRothaargebirge wollte sechs Eingangsportale schaffen – Zentren, in denen Touristen und Besucher sich informieren können. Wir haben uns als touristische Arbeitsgemeinschaft mit Stationen in Oberhundem und Saalhausen, die durch einen Rad- und einen Wanderweg miteinander verbunden sind, beworben.“

Und sie hatten Erfolg: Unter vielen Bewerbungen wurden sechs Naturpark-Infozentren ausgewählt – Oberhundem und Saalhausen im Verbund gehörten dazu.

Mehr zum Thema Tourismus erzählt Susanne Kues-Gertz am Donnerstag, 20. Juni, bei LokalPlus.
Ein Artikel von Kerstin Sauer

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