Nachrichten Schützenfest
Kreis Olpe, 10. September 2019

Saison mit 76 Festen ist beendet

Die ganz besonderen Schützenfest-Momente 2019 der LokalPlus-Redaktion

Die Schützenjacken und Kappen haben für diese Saison ausgedient - spätestens nach dem Bundesschützenfest am kommenden Wochenende (13.-15. September) in Medebach.
Die Schützenjacken und Kappen haben für diese Saison ausgedient - spätestens nach dem Bundesschützenfest am kommenden Wochenende (13.-15. September) in Medebach.
Foto: Andrea Schulte
Kreis Olpe. Die Schützenfest-Saison 2019 im Kreis Olpe ist vorüber. 76 Schützenfeste standen im Terminkalender – und Mitarbeiter von LokalPlus waren bei allen 76 Festen mit dabei. Manche Vogelschießen sind ihnen besonders in Erinnerung geblieben. Wir blicken zurück – mit den „Schützenfest-Momenten“ der Redaktion:

Thomas Fiebiger (freier Mitarbeiter):
„Spontan fallen mir zwei Schießen ein: Zum einen Scheiderwald, wo sie beim König und Kaiser jeweils nach 160 Schüssen auf Steinewerfen umgestellt haben. Also, das war schon ein „Schießen“ der besonderen Art.

Außerdem in Erinnerung bleibt mir das Schützenfest in Brün, wo beim Kaiserschießen der große Regen kam mit gut 30 Litern/Quadratmeter. Nach der Regenpause wollte keiner mehr schießen und das Kaiserschießen wurde abgebrochen.“
In Scheiderwald wurde am Ende mit Steinen geworfen.

Celine Kebben (freie Mitarbeiterin):
„Im Gedächtnis bleibt mir das Vogelschießen in Brachthausen: Da hat Lukas Hille den Jungschützenvogel geschossen und sein Vater sich kurzerhand dazu entschlossen, auf den großen Vogel zu halten - und hat ihn dann auch runtergeholt. Das war echt emotional und richtig schön, wie sehr sich alle gefreut haben.

Außerdem das Vogelschießen in Rahrbach, wo Julian Vitt nach nur 30 Minuten (zunächst ungewollt) König wurde und für zwei Stunden verschwunden ist, weil er mit dem neuen Amt erst mal klarkommen musste.
Familiensache: Vater Wolfgang Hille und sein Sohn Lukas regieren in Brachthausen.

Catriona Rath (freie Mitarbeiterin):
„In Schreibershof war der Schützenkönig schnell ermittelt, aber das Kaiserschießen wurde zur Geduldsprobe. Erst nach dem 257. Schuss und dem Einsatz von stärkeren Geschützen fiel er und machte Daniel Eckel zum Kaiser von Schreibershof.

Auch beim Vogelschießen in Sondern hatte der Vogelbauer einen zähen Burschen gefertigt. Erst beim 210. Schuss war er (dank stärkerer Munition) erlegt und Christian Brandt neuer König. Doch dies konnte auch nur mit stärkerer Munition geleistet werden. Länger hätte es jedoch auch nicht mehr dauern dürfen, sonst hätten alle im Dunkeln gestanden.“
Als Christian Brandt in Sondern den Vogel abschoss, war es schon fast dunkel.

Barbara Sander-Graetz (Reporterin):
„In Windhausen herrschte Flaute beim Vogelschießen. Deshalb machte der Vorstand eine klare Ansage: Ist bis 17 Uhr kein ernsthafter Anwärter am Gewehr, gibt es keinen König. Das wollte Willi Pütter nicht erleben. Er legte alleine so lange auf den Vogel an, bis der Kasten leer und der Jubel groß war.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, oder er kommt auf den Gedanken, Schützenkönig zu werden. So erging es Jan Lucas Bitter. Eigentlich wollte er pünktlich am Samstag zum Schützenfeststart wieder in Fretter sein. Doch die Fähre fuhr ohne ihn. Die Wartezeit auf die nächste überbrückte er, indem er Königspläne schmiedete, die er dann montags in die Tat umsetzte.“
Willi Pütter fasste sich in Windhausen ein Herz und hielt drauf.
 
Kerstin Sauer (Redakteurin):
„Kuriositäten aus der Schützenfest-Saison gibt es immer genug zu berichten: wenige Anwärter, zähe Vögel und das Rätsel um den letzten Span. Beschränke ich mich also auf besonders schöne Momente an der Vogelstange, und der Preis geht für mich eindeutig an Oberelspe und Meggen. Sympathische Menschen, wunderbar gelegene Vogelstangen, beste Stimmung und strahlende Königspaare: Wäre das schön, wenn es überall so wäre…“

Christine Schmidt (Redakteurin):
„Dieses Jahr konnte ich an die - neben Würdinghausen - wohl schönste Vogelstange im Kreis: nach Sporke. Gemütlich, urig und mit einem Dach aus Blättern ist es dort echt schön und einladend - sogar wenn es aus Eimern gießt, so wie an diesem Freitag im Juli. Sechs Wochen später wurde da sogar eine Hochzeit gefeiert und noch mal der ein oder andere Vogel abgeschossen.“
Eine tolle Stimmung herrschte an der Vogelstange in Oberelspe.

Wolfgang Schneider (Redakteur):
„Tolle Stimmung, bestes Wetter (außer Samstag) und ein spannendes Schießen - das Schützenfest in Olpe ist schon was Besonderes. Wilhelm Rücker war seine Freude über den Königsschuss buchstäblich ins Gesicht geschrieben – und seiner ganzen Familie auch. Da habe ich mich aufrichtig mitgefreut, zumal Wilhelm Rücker auch sehr gut geschossen hat.

Besonders war auch das Vogelschießen in Berlinghausen. Sebastian Wigger schoss den Vogel ab und setzte damit die Familientradition fort. Denn sein Vater Andreas (1996) und sein Opa Gerhard (2006) waren ebenfalls schon König in Berlinghausen – und gehörten zu den ersten Gratulanten an diesem sonnigen Junitag.
Pure Freude: Olpes neuer Schützenkönig Wilhelm Rücker.

Lukas Schrage (freier Mitarbeiter):
„Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Schützenfest in Saßmicke. Blendend waren an diesem Juni-Tag sowohl die Laune der Saßmicker als auch der Sonnenschein, mit dem sie im ersten Jahr des neuen Festtermins belohnt wurden.

Neu war auch, dass zum ersten Mal Frauen mitschießen durften. Eine tat das auch. Bei dem extrem spannenden Vogelschießen lieferten sich bis zuletzt vier Bewerber und eine Bewerberin ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Königswürde. Ein kleines Schützenfest, das es durchaus in sich hatte.“
Viele Zuschauer verfolgten das spannende Schießen in Saßmicke, bei dem erstmals Frauen mitmachen konnten.

Nils Dinkel (Fotograf):
„Besonders war für mich das Heimspiel in Langenei. Die Schützen trotzten der Hitze und ermittelten am Freitagabend den neuen Kaiser. Das Highlight für mich war aber das Schießen der Jungschützen. Der Vogel setzte nämlich von allein zum Freiflug an. Ein Szenario, vor dem die Schießmeister gewarnt hatten. Zur Freude von Nils Berghoff, der seine Hoffnung auf die Königswürde wohl zunächst ad acta gelegt hatte.“
(LP)

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