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Wenden, 15. Dezember 2017

Maßnahmen angestoßen und geprüft

Zehn-Punkte-Plan: Bernd Clemens zieht „Zwischenresümee“

Wendens Bürgermeister Bernd Clemens.
Wendens Bürgermeister Bernd Clemens.
Foto: Volker Lübke
Wenden. Bevor Bürgermeister Bernd Clemens in der Ratssitzung am Mittwoch, 13. Dezember, auf den Haushaltsentwurf 2018 einging, widmete er einem ganz anderen Thema: dem Zehn-Punkte-Plan. Den hatte Clemens kurz nach seiner Amtseinführung vor zwei Jahren vorgestellt. Jetzt präsentierte er ein „kurzes Zwischenresümee, nachdem die einzelnen Maßnahmen angestoßen bzw. die Machbarkeit der Vorhaben geprüft worden sind“.

Die folgenden Ausführungen sind im schriftlichen Originalwortlaut der Haushaltsrede des Bürgermeisters entnommen:

„1. Der Schulentwicklungsplan mit dem Teilplan Inklusion ist in diesem Jahr beschlossen worden. Damit sind die Weichen für die Zukunft gestellt. 

2. Der Sportstättenentwicklungsplan wurde zunächst zurückgestellt. Wir haben in den letzten Tagen Vorbereitungen getroffen und die Sache soll nun im Jahr 2018 in Angriff genommen werden. Entsprechende Haushaltsmittel werden wir noch nachträglich vorschlagen.

3.  Die Verwaltung wurde beauftragt, eine Machbarkeitsstudie zum Bau eines Kultur- und Kongresszentrums einzuholen. Das Ergebnis ist Ihnen bekannt. Da es offenbar keinen entsprechenden Bedarf gibt, wird die weitere Planung eingestellt. Wir nehmen nun die Ertüchtigung unserer Aula und einen Anbau ans Schulzentrum in Angriff. Die notwendigen Gelder hierfür finden Sie bereits im Entwurf des Haushaltsplanes 2018. Sanierung am Schulzentrum läuft 4. Die Außenanlagen am Schulzentrum: Hier wurden wir durch die maroden Kanäle etwas ausgebremst. Die Sanierungsarbeiten laufen zurzeit. Danach geht es weiter mit der Gestaltung der Außenanlagen.

5. Schwimmhalle: Nach ersten Gesprächen mit allen Beteiligten haben wir festgestellt, dass wir für die Planung mehr Zeit benötigen. Wir kommen im Laufe des Jahres 2018 darauf zurück.

6. LEADER: Nach dem langen Warten auf die Förderrichtlinien hat unser LEADER-Verein BiggeLand - Echt.Zukunft nun so richtig Fahrt aufgenommen. Mittlerweile stehen vielversprechende Projekte in den Startlöchern, auch hier in unserer Gemeinde Wenden. Ich freue mich ganz besonders, dass das Projekt „Mehrgenerationen- und Multifunktionsfeld“ in Elben das erste ist, für welches die Fördergelder bewilligt wurden. Weitere Projekte wie der aktive Erholungspfad in Gerlingen, Stichwort „Pumptrack“, oder der „Wasserthemen- und Erlebnisweg Bigge“ sind in Arbeit. Und die zuständigen LEADER-Gremien haben weitere drei Mal grünes Licht gegeben, nämlich für den „Skulpturenweg“ an der Wendener Hütte, das „Biggebuch“ unter der Regie der Heider Künstlerin Ilona Weber sowie das Projekt „Hütte 2go“, an dem auch unsere Wendener Werbegemeinschaft beteiligt ist. Interkommunaler Radweg: Planungen abgeschlossen 7. Ausbau und Attraktivierung des Radwegenetzes: Die Planungen für den Bau eines grenzüberschreitenden Radweges zwischen Wildenburger Bahnhof und Rothemühle sind abgeschlossen. Und zwar sowohl im Rathaus der Verbandsgemeinde Kirchen als auch in unserem Haus. Die Förderanträge liegen in Düsseldorf bzw. in Mainz und wir hoffen nun, dass wir im Jahr 2018 mit dem Bau beginnen können. Die Haushaltsmittel hierfür finden Sie in dem vor Ihnen liegenden Plan. Außerdem wollen wir den Radweg von Wenden nach Schönau verlängern. Die Grunderwerbsverhandlungen sind überwiegend gut verlaufen. Wir hoffen, dass wir auch hier bald zum Abschluss kommen. 

8. Die Barrierefreiheit im öffentlichen Straßenraum hat sich durch gesetzliche Vorgaben erledigt. 

9. Zu dem Bündnis für Wohnen hat der Gemeinderat zu Beginn diesen Jahres ein neues Baulandmanagement beschlossen. Danach wird nun auch der Bau von Mehrfamilienhäusern auf gemeindeeigenen Grundstücken möglich. Mit dem Verfahren soll im Jahr 2018 im Bereich „Obstgarten“ in Wenden begonnen werden. Die Gespräche mit den sonstigen Teilnehmern auf diesem Gebiet sind leider zunächst ohne Erfolg verlaufen. Wir werden aber hier am Ball bleiben. 

10. Unser Dorf hat Zukunft: Nachdem wir den Gemeindewettbewerb im letzten Jahr mit großer Teilnahme und erfolgreich abgeschlossen haben, freut es mich ganz besonders, dass unser Golddorf Heid es in diesem Jahr auch auf Kreisebene wieder aufs Siegertreppchen geschafft hat und im kommenden Jahr im Landeswettbewerb teilnimmt. Herzlichen Glückwunsch Heid.“
(LP)

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