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Wenden, 28. Dezember 2017

Verkehrsgutachten wird vorgestellt

Sondersitzung des Gemeinderates Wenden in der örtlichen Aula

Blick auf Gerlingen mit den Gewerbe- und Industriegebieten „Auf dem Ohl“, „Auf der Mark“ und den Autobahnen A 4 und A 45.
Blick auf Gerlingen mit den Gewerbe- und Industriegebieten „Auf dem Ohl“, „Auf der Mark“ und den Autobahnen A 4 und A 45.
Foto: Gemeinde Wenden
Wenden. Im Zuge der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes sind perspektivisch auch die Belange des überörtlichen Verkehrs zu betrachten. Daher hat die Gemeinde Wenden frühzeitig Kontakt mit StraßenNRW aufgenommen, um deren Planungen auf die kommunale Pläne abzustimmen.

Zentrales Thema ist hierbei der geplante sechsstreifige Ausbau der A 45. StraßenNRW wird für den Abschnitt Olpe-Freudenberg 2021 ins Planfeststellungsverfahren einsteigen und hat daher darauf hingewiesen, dass kommunale Planungen, die unmittelbar auf die Verkehrsachse der A 45 einwirken, frühzeitig mit eingebunden werden müssen. Zwei Belange werden geprüft Die Gemeinde hat im räumlichen Zusammenhang mit der A 45 zwei Belange, die zumindest einer näheren Prüfung unterzogen werden müssen, damit nicht am Ende Chancen vertan werden. Hierbei geht es um die langfristige Entwicklung an den Standorten Hünsborn-West und Gerlingen-Nord. Eine weitere Entwicklung in Hünsborn über die geplanten 10 Hektar hinaus wird über das vorhandene Straßennetz nicht mehr funktionieren, so dass ein neuer Autobahnanschluss im Bereich der Autobahnbrücke über die L 564 (Siegener Straße) mitgedacht werden muss.

In Gerlingen ist die Planung eines interkommunalen Gewerbegebietes im letzten Quadraten des Autobahnkreuzes A 4/A 45 grundsätzlich vorstellbar, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde Wenden. Dessen Erschließung wäre aber nur sinnhaft über eine direkte Anbindung an die Anschlussstelle Wenden bzw. an das bestehende Industriegebiet „Auf der Mark“. Auf diese Weise ließe sich auch die Verkehrsbelastung im Ortskern Gerlingen deutlich reduzieren. Büro IVV Aachen beauftragt Mit diesen Feststellungen wurde das Büro IVV Aachen konfrontiert, das schone viele Verkehrsgutachten für die Gemeinde entwickelt hat, u.a. zur Ortsumgehung Gerlingen. Im Rahmen eines Gutachtens hat IVV für beide Bereiche mehrere Planfälle und deren Auswirkungen auf den Verkehr untersucht.

Im Rahmen einer Sondersitzung des Gemeinderates am Mittwoch, 17. Januar, um 17 Uhr wird Dipl. Geogr. Sylke Schwarz vom Büro IVV Aachen die Ergebnisses des Verkehrsgutachten vorstellen. Nach einer entsprechenden Diskussion im Gemeinderat können von den anwesenden Bürgern Fragen zum Tagesordnungspunkt gestellt werden. Da reges Interesses von Seiten der Bürgerschaft erwartet wird, findet die Sondersitzung des Rates am Mittwoch, 17. Januar, in der Aula des Konrad-Adenauer-Schulzentrum Wenden statt.

Das Verkehrsgutachten kann ab sofort auf der Homepage der Gemeinde Wenden (siehe Link) – Button „Bekanntmachungen“ eingesehen werden. Das Gutachten trägt die Bezeichnung: „WGH_20171113_alle Planfälle“ und umfasst 62 Seiten. 
(LP)

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