Nachrichten Politik
Wenden, 08. November 2018

Kommunalpolitik

Hundesteuer in der Gemeinde Wenden wird erhöht

Hundehalter müssen ab 2019 mehr Abgaben an die Gemeinde Wenden zahlen.
Hundehalter müssen ab 2019 mehr Abgaben an die Gemeinde Wenden zahlen.
Symbolfoto: Nils Dinkel
Wenden. Hundebesitzer im Gemeindegebiet müssen ab dem kommenden Jahr mehr Hundesteuer bezahlen. Der Rat hat am Mittwochabend, 7. November, bei zehn Nein-Stimmen von der SPD und den Grünen eine entsprechende Satzung beschlossen.

Wer einen Hund hat, muss ab dem 1. Januar 65 Euro pro Jahr zahlen – und damit elf Euro mehr als momentan. Zwei Hunde kosten pro Jahr 15 Euro mehr (90 statt 75 Euro). Für einen gefährlichen Hund wird der doppelte Betrag fällig (300 statt 150 Euro). Einzige Ausnahme: Wer seinen Hund aus einem Tierheim holt, wird für bis zu zwei Jahre von der Steuer befreit. 

Die Verwaltung hatte die Erhöhung der Hundesteuer vorgeschlagen, weil die Zahl der Hunde in den letzten Jahren stark gestiegen sei. Dadurch wiederum seien der Verwaltung immer höhere Kosten entstanden. Seit einigen Jahren stellt sie sogenannte „Dog Stations“ und Kotbeutel-Spender bereit und unterhält sie. Mit der deutlichen Steuererhöhung für das Halten gefährlicher Hunden will die Gemeinde deren Anzahl gering halten. UWG kritisiert „zunehmende Verunreinigung“ Die Grünen sprachen sich gegen die höhere Hundesteuer aus. „Die Gemeinde schwimmt in Geld. Es macht keinen Sinn, Steuern zu erhöhen“, sagte Elmar Holterhof. Stephan Niederschlag von der SPD betonte, man sei durchaus für eine Erhöhung, aber nicht in der Höhe. Heike Quast von der UWG hält die Maßnahme dagegen für notwendig, um die „zunehmende Verunreinigung auch auf Weideflächen“ in den Griff zu bekommen und den Hundebestand zu begrenzen.

Bürgermeister Bernd Clemens betonte, es würden sich immer mehr Leute bei ihm über Hundekot auf der Straße beschweren. „Wir wollen deshalb die Zahl der ,Dog Stations´ und Tütenspender ausbauen.“ Die Verwaltung prüfe außerdem, in Zukunft biologisch abbaubare Kotbeutel zu verwenden. 

Durch die höhere Hundesteuer nimmt die Gemeinde jährlich rund 100.000 Euro mehr ein.
Ein Artikel von Jonathan Baer

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