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Olpe, Olpe, 17. Juni 2016

Bildungsausschuss schlägt Vereinsheim-Neubau und Flügel-Restaurierung vor

Neustart bei der Namensfindung für die Sekundarschule

Bildungsausschuss: Neubau, Namensfindung und Restaurierung
Symbolfoto: Prillwitz
Die Namensfindung für die Sekundarschule dauert vermutlich weiter an: In der Sitzung des Ausschusses für Bildung, Soziales und Sport am Mittwoch, 15. Juni, verständigten sich die Mitglieder darauf, dem Rat das Einholen neuer Vorschläge zu empfehlen. Außerdem ging es um einen Zuschussantrag des Surfclubs Sauerland und die Kosten für die Restaurierung eines historischen Flügels.

Die Sekundarschule hatte in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden den Namen „Sekundarschule am Biggesee“ vorgeschlagen. Beim Kooperationspartner in Drolshagen hatte der Vorschlag keine ungeteilte Zustimmung gefunden, und auch unter den Mitglieder des Olper Bildungsausschusses fand der Name keine mehrheitliche Zustimmung. Jetzt soll der Rat in seiner Sitzung am 22. Juni darüber entscheiden, ob weitere Vorschläge gesammelt und zur Abstimmung gebracht werden sollen.

Im vergangenen Jahr war auf dem Dachboden des Städtischen Gymnasiums ein vermutlich in den 1970er Jahren eingelagerter und in Vergessenheit geratener Flügel wiederentdeckt worden. Das Instrument aus dem Jahr 1901 habe einen historischen Wert und sollte nach Auffassung von Schule und der Fachschaft Musik wieder genutzt werden. Zuvor sei jedoch eine Restaurierung des Flügels erforderlich. Kostenpunkt: rund 42.000 Euro. Das Gymnasium hat der Stadt vorgeschlagen, einen vorhandenen Flügel der Marke „Bösendorfer“ zu verkaufen und den erhofften Erlös von 37.000 in die Restaurierung zu investieren. Dass die Stadt den Restbetrag von 5000 Euro übernimmt, schlug der Bildungsausschuss der nächsten Instanz, dem Haupt- und Finanzausschuss vor. Finanzielle Unterstützung für Surfclub Eine einstimmige Beschlussempfehlung an den HFA gab es auch für den Zuschussantrag, den der Surfclub Sauerland für den Neubau des Vereinsheims in Sondern gestellt hatte. Der Verein hofft darauf, dass die Verwaltung rund ein Drittel der Baukosten für das rund 127.600 Euro teure Projekt übernimmt. Mit Blick auf das Regionale-Projektes „Seeufer Sondern“ und wegen der Notwendigkeit des Neubaus sah der Bildungsausschuss die Subventionierung als erforderlich an. (LP)

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