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Lennestadt, Lennestadt, 8. September 2016

CDU: Franz-Josef Lenze ist Nachfolger von Kerstin Brauer

Wechsel an der Spitze des Stadtverbands

Der neue Stadtverbands-Chef Dr. Franz-Josef Lenze (links) mit (von links) Bürgermeister Stefan Hundt, Jubilar Manfred Rotter (40 Jahre), dem Kreisvorsitzenden Jochen Ritter, Kerstin Brauer sowie den weiteren Jubilaren Josef Geuecke (40 Jahre) und Hubertus Steinhoff (25 Jahre).
Der neue Stadtverbands-Chef Dr. Franz-Josef Lenze (links) mit (von links) Bürgermeister Stefan Hundt, Jubilar Manfred Rotter (40 Jahre), dem Kreisvorsitzenden Jochen Ritter, Kerstin Brauer sowie den weiteren Jubilaren Josef Geuecke (40 Jahre) und Hubertus Steinhoff (25 Jahre).
Foto: privat
Der CDU-Stadtverband Lennestadt hat einen neuen Vorstand: Bei der Mitgliederversammlung in Oberelspe wählten die 60 anwesenden Christdemokraten Dr. Franz-Josef Lenze aus Maumke zu ihrem neuen Vorsitzenden. Kerstin Brauer aus Altenhundem, die den Verband fünf Jahre lang geführt hatte, hatte aus persönlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Der neue Chef des Stadtverbands kündigte an, die „gute Arbeit der Vorgänger“ fortsetzen und gleichzeitig auch neue Schwerpunkte setzen zu wollen. „Wir werden bereits in der nächsten Zeit beginnen, uns gemeinsam mit unseren zehn Ortsverbänden auf die Kommunalwahlen 2020 vorzubereiten. Die Öffentlichkeitsarbeit und die Kontakte zu Verbänden, Vereinen und zur Wirtschaft wollen wir intensivieren und vertiefen“, sagte Lenze.

Stellvertretender Vorsitzender wurde der 41-jährige Polizeibeamte Tobias Puspas aus Sporke, Schriftführer bleibt Arthur Seidenstücker aus dem Ortsverband Grevenbrück. Erstmals wurde mit Maximilian Völkel (Ortsverband Veischedetal) ein Mitgliederbeauftragter gewählt. Sowohl der neue Vorsitzende des Stadtverbands als auch der CDU-Kreisvorsitzende Jochen Ritter dankten Kerstin Brauer für ihre Arbeit an der Vorstandsspitze und überreichten ihr einen Blumenstrauß. Hundt sieht ZAKO als Erfolgsmodell In seinem Grußwort war Bürgermeister Stefan Hundt zuvor auf aktuelle kommunalpolitische Themen eingegangen. Er forderte die Politik in Land und Bund auf, Anreize zu schaffen, damit der soziale Wohnungsbau auf dem Lande für Investoren wieder attraktiv wird. „Wir brauchen dringend zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum“, so der Bürgermeister.

Hundt bezeichnete außerdem den seit Januar tätigen Zweckverband Abfallwirtschaft im Kreis Olpe (ZAKO) als Erfolgsmodell. „Wir sind froh, dass wir im Bereich der Müllentsorgung eine kreisweite Zusammenarbeit auf den Weg gebracht haben. Die Ausschreibungsergebnisse in Kommunen benachbarter Kreise zeigen zur Zeit deutlich, dass für uns alle die Zusammenarbeit im Kreis Olpe bei der Ausschreibung deutlich günstigere Preise erbracht hat, als wenn wir einzeln mit dem Anbietermarkt hätten verhandeln müssen“, so Hundt. Als besonders gravierendes Beispiel für eine solchen Fall verwies er auf die Stadt Sundern, die gerade bei ihrer Ausschreibung eine 260-prozentige Kostensteigerung erfahren hat. Hundt: „Ich danke der CDU-Fraktion, die zuletzt im Rat allein diese Entscheidung durchgesetzt hat.“ (LP)

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