Nachrichten Politik
Lennestadt, 10. Januar 2019

Bürgerbegegnung in Altenhundem

Thomas-Morus-Sitzung eröffnet das Sitzungsjahr 2019

Zum Abschluss der Thomas-Morus-Bürgerbegegnung erneuerten die Ratsmitglieder ihren Eid.
Zum Abschluss der Thomas-Morus-Bürgerbegegnung erneuerten die Ratsmitglieder ihren Eid.
Foto: Kerstin Sauer
Altenhundem. Mit einem kräftigen „Ein gutes neues Jahr“ hat Bürgermeister Stefan Hundt am Mittwochabend, 9. Januar, die Thomas-Morus-Sitzung im Rathaus Altenhundem eröffnet. Politische Prominenz, Geschäftsleute und zahlreiche Bürger waren in den Ratssaal gekommen, um gemeinsam mit den Lennestädter Rathaus das Jubiläumsjahr 2019 zu eröffnen.

Ein ökumenischer Wortgottesdienst mit Pfarrer Oliver Bretschneider und Pfarrer Christoph Gundermann bildete den Auftakt der „Bürgerbegegnung und Sondersitzung zum Gedenken an Thomas Morus“.

Anschließend begrüßte ein sichtlich gut gelaunter Bürgermeister Stefan Hundt die Besucher, die sämtliche Plätze im großen Saal des Rathauses belegten. Sein besonderer Gruß galt den Vertretern aus der Politik: Bundestagsabgeordneter Dr. Matthias Heider, Jochen Ritter (MdL), Landrat Frank Beckehoff, sein Stellvertreter Dietmar Meeser, Kreisdirektor Theo Melcher, Hartmut Schauerte (ehem. Parlamentarischer Staatssekretär), Kirchhundems Bürgermeister Andreas Reinéry sowie Hundts Vorgänger im Amt, Hubert Nies und Alfons Heimes.
„50 Jahre – meine Stadt – unsere Dörfer“ – unter dieses Motto sei das Jubiläumsjahr der Stadt Lennestadt gestellt, so Stefan Hundt. Im Mittelpunkt des Jahres stünden die Menschen, die sich ehrenamtlich engagierten. Hundt: „Sie machen das Leben in der Lennestadt schöner, sozialer und kultureller.“ Während andere Städte und Gemeinden sich mit dem „Aussterben der Dörfer“ beschäftigen müssten, „trifft das auf Lennestadt absolut nicht zu: Wir haben allen Grund, tatkräftig und lebensfroh in das Jubiläumsjahr zu starten.“

Gleichzeitig verwies Bürgermeister Hundt auf die Anfänge der Stadt Lennestadt im Jahr 1969: „Es ist wichtig zu betrachten, wie die Stadt sich entwickelt hat“ – denn das sei nicht immer ganz rund gelaufen. Hundt: „Die kommunale Neugliederung war kein leichtes Unterfangen. Es gab wenige Befürworter.“ Heute „läuft“ es in Lennestadt, ist sich Stefan Hundt sicher: Viele Projekte seien 2018 angestoßen worden, immer unter der Fragestellung: Wie bleiben wir für die Einwohner, Kinder, Gäste, Touristen und Arbeitnehmer interessant? „Lassen Sie uns mit Elan ins neue Jahr starten“, schloss der Bürgermeister und reichte das Mikrofon weiter an den Festredner des Abends, Felix G. Hensel, Präsident der IHK Siegen und Gesellschafter der Gustav Hensel GmbH & Co. KG.

Dieser wählte einen sehr wirtschaftlichen Einstieg in das Jahr 2019. Nach einem kurzen historischen Überblick über die kommunale Neugliederung 1969 – „Lennestadt ist eines der Gebilde dieses Prozesses“ – hob Hensel hervor, dass sich die Lennestadt zu „einer der liebenswertesten Gegenden in NRW“ entwickelt habe.
Im Anschluss an seine Festrede trug sich Felix G. Hensel in das Goldene Buch der Stadt Lennestadt ein.
Er streifte die Arbeitslosenquote im IHK-Gebiet (3,2 Prozent im Kreis Olpe), den Industrieumsatz (mehr als 17 Milliarden Euro), hob die Bedeutung einer fundierten Ausbildung hervor und erklärte, dass die Zahl derjenigen, die den Sprung in die Selbstständigkeit wagten, in NRW weiter sinke. Hensel: „Das Unternehmertum birgt Risiken. Wir müssen hier Aufklärungsarbeit leisten.“

„Lennestadt steht gut da“, betonte Hensel abschließend. Sowohl im Ansehen der Bürger als auch bei der Kaufkraft vor Ort, die stetig steige.

Zum Abschluss der Sitzung erneuerten die Stadtverordneten ihr Gelöbnis. Die musikalische und immer mit lautem Beifall bedachte Begleitung des Abends übernahmen Peter Autschbach und Samira Saygili sowie ein Blechblas-Ensemble der städtischen Musikvereine.
Festakt:
Mit einem großen Festakt am Mittwoch, 3. Juli, ab 18 Uhr am und im Rathaus wird die Gründung der Stadt Lennestadt gefeiert. Laut Bürgermeister Stefan Hundt hat dafür Ministerpräsident Armin Laschet sein Kommen zugesagt.
Ein Artikel von Kerstin Sauer

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