Nachrichten Politik
Lennestadt, 21. August 2019

Klimaschutz

„Sonnendorf“ Halberbracht soll Photovoltaik in Lennestadt voranbringen

Pressekonferenz mit Stefan Hoffmann, Anne Hausmann, Martin Rabe, Frank Arens (Sparkasse ALK) und Stefan Hundt.
Pressekonferenz mit Stefan Hoffmann, Anne Hausmann, Martin Rabe, Frank Arens (Sparkasse ALK) und Stefan Hundt.
Foto: Nils Dinkel
Lennestadt. Die Stadt Lennestadt und die Verbraucherzentrale starten mit der Quartiersberatung „Photovoltaik“ in Halberbracht. Das 1000-Seelen-Dorf mit etwa 500 Haushalten soll, so wünschen es sich Stadt und Verbraucherzentrale, mit möglichst vielen dieser stromerzeugenden Anlagen ausgestattet werden. Nun sollen auch die Bürger umfassend informiert werden.

Klimaschutz sei auch in Lennestadt ein ganz wichtiges Thema, erklärten der Klimaschutzbeauftragte Martin Rabe und Bürgermeister Stefan Hundt bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, 21. August, im Rathaus. „Es soll ein Vorzeigeprojekt für ganz Lennestadt sein“, so Hundt. Halberbracht - Bürgermeister Hundt nannte es das „Sonnendorf“ - sei als einer der am höchsten gelegenen Orte im Stadtgebeit wie gemacht für Photovoltaik-Anlagen. 

Daher findet am Dienstag, 15. Oktober, ab 18 Uhr eine Auftaktveranstaltung in Halberbracht statt. Hier sollen möglichst viele Bewohner erreicht und überzeugt werden. Bei individuellen Gesprächen sollen im Anschluss die weiteren Möglichkeiten aufgezeigt werden. Die Stadt Lennestadt stellt Getränke und Würstchen bereit. Die Teilnahme ist kostenfrei. Erste Gespräche werden bezuschusstDie Veranstaltung soll bewusst gemütlich gestaltet werden. Bei kurzen Vorträgen, unter anderem von Energieberater Stefan Hoffmann, soll das Interesse der Halberbrachter geweckt werden. Im Anschluss daran bietet die Verbraucherzentrale Beratungsgespräche an. Kostenpunkt: 60 Euro. Die ersten 50 Halberbrachter, die sich hierfür anmelden, erhalten 50 Prozent Zuschuss von Stadt und Sparkasse.

„Wir müssen lernen, wieder mit der Natur zu leben“, sagte Hoffmann. Man müsse Gewohnheiten ablegen. Dies untermauerte auch Anne Hausmann von der Verbraucherzentrale: „Die Haushaltsgeräte werden intelligenter. Viele Elektrogeräte lassen sich heute präzise einstellen. Die Waschmaschine muss ja nicht nachts laufen, wenn die Sonne nicht scheint.“

Eine Photovoltaik-Anlage habe großen Spar-Charakter: Derzeit liege der Preis für eine Kilowattstunde Strom bei etwa 25 Cent. Für jede ins Netz gespeiste Kilowattstunde erhalten die Besitzer laut Hoffmann 10 Cent. Nach etwa zwölf Jahren rentiere sich die Errichtung der Anlage laut Martin Rabe. Anlage wird 20 Jahre gefördertAußerdem sei, so betonte Energieberater Hoffmann, der Zeitpunkt gut. Die Bezuschussung dieser Anlagen laufe bei 52 eingespeisten Gigawatt aus. Derzeit liege man in Deutschland bei 46. Ein Gigawatt sind 1.000.000 Kilowatt. Photovoltaik-Anlagen werden seitens der EEG-Umlage zudem für 20 Jahre gefördert. „Sie sollten nicht warten“, so Hoffmann. „Das Klima wartet auch nicht“, ergänzte Anne Hausmann.

Bürgermeister Stefan Hundt freut sich auf dieses gemeinschaftliche Projekt. Ins Boot geholt wurden neben der Verbraucherzentrale auch die Sparkasse ALK sowie die Firma Iqma aus Eslohe. „Wenn wir in Lennestadt flächendeckend Photovoltaik-Anlagen verbauen, könnten laut Solardachkataster 42.000 Personen mit Strom versorgt werden. In Lennestadt leben derzeit 25.929 Menschen“, so Rabe.
Ein Artikel von Nils Dinkel

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