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Lennestadt, 30. Mai 2020

Sebastian Sonntag wird Bürgermeisterkandidat der SPD in Lennestadt

Sebastian Sonntag wird Bürgermeisterkandidat der SPD für Lennestadt.
Sebastian Sonntag wird Bürgermeisterkandidat der SPD für Lennestadt.
Foto: privat
Lennestadt. Sebastian Sonntag wird die Lennestädter SPD in den Kommunalwahlkampf 2020 führen. Bei der Stadtverbandsversammlung der SPD wurde der Elsper Stadtverordnete mit einer überwältigenden Mehrheit zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Hierdurch wurde seine einstimmige Nominierung aus dem vergangenem Jahr bestätigt.

Der 27-jährige studierte Volkswirt arbeitet seit 2017 bei der renommierten Big-Four Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte. Hier ist er primär im Bereich der Fördermittelprüfung tätig und kennt sich mit den Förderprogrammen zur ländlichen Entwicklung aus. Zuvor hatte er zunächst am Städtischen Gymnasium der Stadt Lennestadt sein Abitur und später an der Universität in Siegen seinen Master in Economic Policy (Wirtschaftspolitik) absolviert.

Seit der Kommunalwahl im Jahr 2014 sitzt er als jüngster Stadtverordneter der aktuellen Ratsperiode im Rat der Stadt Lennestadt. Entsprechend kennt er sich in der Lennestädter Kommunalpolitik aus. Frischen Wind in die Verwaltung bringenDer SPD-Ortsvereinsvorsitzende ist zudem aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lennestadt. Gerade seine berufliche Tätigkeit in der Privatwirtschaft wird von vielen Lennestädtern als Plus-Punkt angesehen. "Ich möchte einen frischen Wind in die Verwaltung einbringen und diese zu einem modernen Dienstleister mit einer aktiven Kritik-Kultur weiterentwickeln. So halte ich es in der heutigen Zeit gegeben, seinen Mitarbeitern auf Augenhöhe zu begegnen und werde als Bürgermeister ein generelles "Du-Gebot" einführen. Hierdurch und durch andere Maßnahmen lässt sich die konstruktive Kritik-Kultur im Rathaus wiederbeleben", so Sonntag.

Im Rahmen der Wahl stellte Sonntag den anwesenden Sozialdemokraten große Teile seines Wahlprogramms vor. So soll das Lehrschwimmbecken in Elspe einer Wirtschaftlichkeitsanalyse unterzogen und bei nicht explodierenden Kosten saniert werden. „Wir werden einen Fokus auf die von uns vorgeschlagenen privilegierten Grundschulstandorte legen. Die Bildung und Ausbildung der Kinder ist wichtiger als irgendein Kirchturmdenken“, führt der Bürgermeisterkandidat aus. So soll ebenfalls die Digitalisierung aller Schulen weiter vorangetrieben werden. Wirtschaftspolitisch zukunftsorientiertWirtschaftspolitisch positioniert sich Sebastian Sonntag ebenfalls klar zukunftsorientiert. Hier fordern die Sozialdemokraten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen neuer Gewerbefläche, einer neuen Wohnbebauung und gleichzeitigem Erhalt eines Großteils der landwirtschaftlichen Flächen.

Ebenfalls soll, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, die Möglichkeit eines Dualen Studiums in Lennestadt untersucht werden. Darüber hinaus sollen städtische Räume für Start-Ups zur Verfügung gestellt werden. „Start-Ups sind in der heutigen Zeit nicht nur IT-bezogene Unternehmen, sondern auch der Handwerker von nebenan der sich selbstständig machen will. Hier möchten wir gerade in der Anfangsphase unterstützen und uns zur Lenne-Start-Up-City entwickeln“, führt der Bürgermeisterkandidat aus. Medizinische Versorgung ausbauenWeiter ging der Kommunalpolitiker in seiner Rede auf die Medizinische Versorgung in Lennestadt ein. Hier soll ein neues medizinisches Versorgungskonzept erstellt werden. In seiner Rede sagte er hierzu, dass neben dem Krankhaus ein zweites medizinisches Versorgungszentrum in Grevenbrück aufgebaut werden solle. Unterstützt durch EVAs soll so die medizinische Versorgung in den Tälern der Stadt sichergestellt werden. Sonntag führt indes aus, dass Ärzte sich in der heutigen Zeit nicht mehr
selbstständig niederlassen wollen. „Ärzte wollen ihrer Leidenschaft, dem Behandeln der Patienten nachgehen, und sich nicht mit der Verwaltung einer Praxis auseinandersetzten. Wir werden das Geld, welches wir für den Headhunter ausgeben, dazu verwenden einen hauptamtlichen Koordinator für die Ärztliche Versorgung in Lennestadt einzustellen. Dieser wird die Aufgabe bekommen in Grevenbrück ein Versorgungszentrum nach dem Beispiel Büsum zusammen mit lokalen Akteuren aufzubauen. Wir können nicht immer alles zur Chefsache erklären und dann liegen lassen. Als guter Chef muss man wichtige Aufgaben auch mal an fähige Mitarbeiter übertragen.“

In seinen weiteren Ausführungen ging Sonntag unter anderem noch auf die seiner Meinung nach überflüssigen Hallennutzungsgebühren, die Förderung des Breitensports und eine stärkere Förderung des Ehrenamts ein. Alternative Energie weiter fördernZu den Themen Klima und Umwelt positionierte er sich ebenfalls klar: „Lennestadt ist eine der schönsten Kommunen des Landes. Wir können hier nicht alles mit Windkraft vollpflastern. Daher werde ich hier den gezielten Ausbau der Windkraft wie schon bisher betrieben weiterverfolgen. Flankiert mit anderen alternativen Energiequellen wie der Solarenergie oder der Wasserkraft. Es kann nicht sein, dass ein Solarpark wegen Ferkelkraut scheitert. So macht sich die Landesregierung mit dem Ziel der Energiewende lächerlich", so Sonntag.

Auch solle eine Versorgung mit Nahwärme durch die Biogasanlage unter Berücksichtigung eventueller Förderungen noch einmal einer Wirtschaftlichkeitsanalyse unterzogen werden. Die Stadt stehe im Bereich der Klima- und Umweltpolitik vor multiplen Herausforderungen welche bei einer Ertüchtigung der Wälder gegenüber trockenen Sommern, Unwettern und Schädlingen anfängt und bei dem Ausbau alternativer Tankstellen (Wasserstoff) aufhöre. Vorbeugend agieren statt reagierenZum Abschluss stellte der SPD-Bürgermeisterkandidat noch einmal klar, dass er antrete, um Bürgermeister aller Lennestädter zu werden. Er wolle die Stadt gestalten und sie nicht lediglich verwalten. Anstatt zu reagieren wolle er vorbeugend agieren. „Ich will Bürgermeister unserer Stadt werden. Ich trete nicht aus Alternativlosigkeit an. Ich trete an, um Lennestadt in die Goldenen Zwanziger des 21. Jahrhunderts zu führen.“

Unter dem Slogan: „Sie kochen den Kaffee, ich bringe den Kuchen!“, möchte sich der Bürgermeisterkandidat für alle Lennestädter Zeit nehmen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Unter der Nummer 0175 / 34 34 358 kann man den Kandidaten anrufen und einen Termin vereinbaren. Natürlich kann man den Kontakt auch via WhatsApp oder per mail an ssonntag@spd-lennestadt.de herstellen. Hierzu erklärte der Elsper, dass man natürlich unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen auch auf ein Kaltgetränk und eine Bratwurst umsteigen könne.
(LP)

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