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Lennestadt, 18. November 2016

Polnische Partnerkommune feiert Verleihung der Stadtrechte

Lennestädter Delegation besucht Otwock zum 100-Jahre-Jubiläum

Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt (links) trat beim Festakt ebenfalls ans Mikrofon.
Lennestadts Bürgermeister Stefan Hundt (links) trat beim Festakt ebenfalls ans Mikrofon.
Foto: Stadt Lennestadt
Lennestadt. Eine Lennestädter Delegation um Bürgermeister Stefan Hundt hat der polnischen Partnerkommune Otwock jetzt einen Besuch abgestattet. Anlass waren deren Feierlichkeiten zur Verleihung der Stadtrechte vor 100 Jahren.

Begrüßt wurden Hundt, Franz-Josef Rotter, Rüdiger Barteit, Dorothea Sondermann, Bernd Schablowski und Johann Pietrzak sowie die persönlich eingeladenen Eheleuten Kalembasi von Otwocks Stadtpräsident Zbigniew Szczepaniak. Neben offiziellen Terminen wie einem Besuch des polnischen Parlaments, eines Kernforschungszentrums sowie eines Klassikkonzerts stand der Festakt anlässlich des 100-jährigen Stadtjubiläums im Mittelpunkt. 

Hundt hatte ein Geschenk im Gepäck. Das Gemälde stellt in einer virtuellen Welt das Otwocker Rathaus und die Burg Bilstein dar, die über eine Brücke nach dem Vorbild der alten Hundembrücke symbolisch miteinander verbunden sind. Auf der Brücke sind einige „Pioniere“ der Städtepartnerschaft abgebildet. Lob für moderne Stadtentwicklung „Für unsere polnische Partnerstadt bedeutete die Verleihung der Stadtrechte vor 100 Jahren eine tiefgreifende Änderung der gesellschaftlichen Ordnung. Heute, 100 Jahre später, hat sich Otwock stark verändert, denn es hat sich seit dem Kriegsende und speziell nach der Stadtwerdung viel getan. Schließlich wurde Otwock durch die zwei Kriege sehr stark zerstört und daher ist leider nur wenig von der historischen Bausubstanz, zu der prachtvolle Swiedermajer Holzhäuser gehörten, erhalten geblieben. Darum hat sich das Bild der Stadt seitdem im Rahmen einer modernen Stadtentwicklung sehr stark gewandelt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Lennestadt zum fünftägigen Besuch der heimischen Delegation in Polen. 

Auf das Ergebnis der Entwicklung der Partnerkommune, die immer noch nicht abgeschlossen ist, könnten die Otwocker alle gemeinsam stolz sein. Zudem wünschte Bürgermeister Stefan Hundt allen, die auf nationaler und kommunaler Ebene die deutschpolnischen Beziehungen pflegen, sie fördern und ausbauen, weiterhin viel Freude an dieser Aufgabe und dass sie sich „den immer neuen Herausforderungen mit innovativen, kreative Ideen, Verständnis, Mut und Neugierde stellen“ mögen.
(LP)

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