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Lennestadt, 10. Februar 2018

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CDU-Fraktion Lennestadt begrüßt Investitionen in die Schullandschaft

CDU-Fraktion Lennestadt begrüßt Investitionen in die Schullandschaft
Foto: © Syda Productions / Fotolia
Lennestadt. Mit einem Zuschuss von knapp 5 Millionen Euro für die städtischen Schulen im Jahre 2018 schließt der Lennestädter Haushalt, der kürzlich mit breiter Mehrheit im Rat verabschiedet wurde (LokalPlus berichtete). „Der zum Vorjahr um ca. 300.000 Euro gestiegene Zuschuss ist gerechtfertigt“, kommentiert Manfred Rotter, CDU-Sprecher im Schulausschuss, den Beschluss. Er rechnet damit, dass weiter in die Schullandschaft investiert werden muss.

„Das sind uns die Schülerinnen und Schüler wert. Wir haben in unserer Stadt neben  den acht Grundschulstandorten, eine Realschule, eine Sekundarschule und ein Gymnasium. Dazu kommen noch das  private Gymnasium Maria Königin, sowie in Trägerschaft des Kreises Olpe eine Förderschule in Grevenbrück  und die Berufsschule in Altenhundem. Eine solche Vielfalt bietet keine Kommune im Kreis Olpe.“

Manfred Rotter rechnet auch in den kommenden Jahren mit erforderlichen Zuschüssen, „zumal wir aus vielen Gesprächen wissen, dass die Nachfrage nach Ganztagsangeboten zunehmen wird.“  Neue Aufgaben würden dann auf die Kommune zukommen, denn: „ Eine Ganztagsbetreuung macht auch bauliche Investitionen notwendig, unter anderem für Gruppen- oder Aufenthaltsräume.“ Digitale Ausstattung auf einem guten Weg Besonders erfreut zeigt sich die CDU-Fraktion über die in 2018 steigenden Ansätze für die digitale Ausstattung der Schulen, vor allem auch der Grundschulen. In den Grundschulen der Stadt hatten sich Manfred Rotter und Gregor Schnütgen im Herbst ein Bild vor Ort machen können. Fraktionsvorsitzender Gregor Schnütgen: „Wir haben in Gesprächen mit allen Schulleitungen Wünsche und Anregungen entgegen genommen.“ 

Diese Ergebnisse habe die CDU der Verwaltung im November in Form eines fünfseitigen Schreibens vorgestellt. Rotter: „Wir können feststellen, dass ein Großteil der Anregungen jetzt erfüllt wird. Die Mittel für den Aufbau von  WLAN-Netzen oder die Anschaffung von Smartboards und Tablets für die Schüler sowie entsprechender Software wurden erhöht.“

Ein Großteil der Finanzmittel stammt aus dem Programm „Gute Schule“ des Landes NRW. Neben der Modernisierung der digitalen Schulinfrastrukturen werden auch erforderliche bauliche Sanierungs-maßnahmen an den anderen Schulen aus diesem Programm finanziert.
(LP)

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