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Kreis Olpe, Finnentrop-Heggen/Attendorn-Dünschede, 27. Juli 2016

Arbeiten an der L853 sollen spätestens Mitte September abgeschlossen sein

Vollsperrung der K7

Die ersten Zeichen für die Sperung der K7 ab der kommenden Woche sind schon zu finden.
Die ersten Zeichen für die Sperung der K7 ab der kommenden Woche sind schon zu finden.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Ab der kommenden Woche (KW 31) ist die Kreisstraße 7 auf einer Strecke von rund 600 Metern für den Fahrzeugverkehr Tabuzone: Die Biggestraße wird zwischen dem Abzweig zur Kläranlage des Ruhrverbandes nahe Heggen und der Einmündung "Zur Dasselkuhle" in Dünschede für den Verkehr gesperrt. Von kommendem Montag, 1. August, 8 Uhr, bis zum 9. September werden auf einer Länge von 600 Metern Straßenbauarbeiten durchgeführt, teilt der Kreis Olpe mit.

„Wir werden nachplanieren, ausbessern, verbreitern und eine neue Fahrbahndecke auftragen“, erklärt Matthias Schoppe von den Kreiswerken Olpe. Arbeiten, die sich auch auf Industriefirmen auswirken, die über die K7 angefahren werden: Während der Arbeiten seien diese von der Straße aus kurzfristig eingeschränkt erreichbar. „Ansonsten wird die Zufahrt zu den Industriebetrieben über eine Lichtanlage bis zur Einfahrt der Kläranlage geregelt.“

Die Bauarbeiten gehen bis zur Ortsausfahrt Dünschede. Hier wurde die Fahrbahn bereits erneuert. „Wir werden außerdem zur Ortseinfahrt Dünschede noch eine Fahrbahnverschwenkung einbauen, damit der Verkehr abgebremst wird“, so Schoppe. Anwohner finden Notlösungen Diese Fahrbahnverschwenkung gibt es zukünftig auch auf der L853 zwischen Heggen und Hollenbock. Hier sollen die Bauarbeiten laut Manfred Lehmann von Straßen.NRW in einem Zeitraum zwischen Ende August bis Mitte September abgeschlossen sein. Seit über einem Jahr ist die L853 bereits gesperrt. Beim Abbruch des alten Brückenbauwerks über den Milstenaubach und dem anschließenden Neubau griffen die besonders betroffenen Hollenbocker zu einer unkonventionellen Lösung. Um in das benachbarte Ennest zu kommen, hätten sie theoretisch über Heggen und Attendorn fahren müssen. So platzierten sie Autos auf der einen Seite der Baustelle Richtung Ennest und gingen zu Fuß durch die Baustelle, um sich diesen Umweg zu schenken.

Diese zahlreichen zeitgleichen Baustellen um Heggen machen es besonders dem Berufsverkehr nicht leicht. Wer beispielsweise von Ennest nach Dünschede will, sollte mehr Zeit einplanen, weil das mit einer Fahrt durch das Repetal möglich ist. Wer bislang das Repetal als Weg nach Olpe genutzt hat, um die Baustelle an der Brücke Kraghammer zu meiden, kann diese Alternative nun streichen, da er über Dünschede nicht mehr nach Heggen kommt. Und wer nach Altenhundem will, kann sich freuen, dass der Bahnübergang in Finnentrop beseitigt ist, denn über Finnentrop und Bamenohl ist das die einzige Strecke von Heggen nach Lennestadt.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

Bildergalerie: Vollsperrung der K7