Nachrichten Politik
Kreis Olpe, 08. November 2017

Diskussionen über Projekte und Zukunft des Lennetals

Startschuss zur „LenneSchiene 2.0“: Öffentliche Konferenz in Finnentrop

Der Lennepark in Finnentrop entstand im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit unter anderem der Lennepark.
Der Lennepark in Finnentrop entstand im Zuge der interkommunalen Zusammenarbeit unter anderem der Lennepark.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop/Lennestadt. Die interkommunale Zusammenarbeit der acht „LenneSchiene"-Kommunen von Schmallenberg bis Iserlohn wird fortgesetzt. Am kommenden Freitag, 10. November, findet von 16 bis voraussichtlich 18.30 Uhr im Finnentroper Rathaus – quasi als öffentlicher Auftakt der zweiten Runde – die „Lennekonferenz“ statt, in der die Partner das Startsignal für die Entwicklung der „LenneSchiene 2.0“ geben.

Neue Themenschwerpunkte und Ziele sollen hierbei gemeinsam diskutiert und Zukunftsperspektiven für das Lennetal erarbeitet werden. Alle beteiligten Kommunen, neben der Gemeinde Finnentrop ist das aus dem Kreis Olpe auch die Stadt Lennestadt – laden auch interessierte Bürger zu der Konferenz ein. Mit der Vorstellung der Dokumentation „LenneSchiene 2009 – 2017: Konzept- und Projektschau“ präsentieren die Kommunen die Bandbreite der bislang umgesetzten Projekte. Gleichzeitig legen sie den inhaltlichen Grundstein für einen gemeinsamen Austausch im Rahmen der „Lennekonferenz“ legen. 

„Nutzen Sie die Gelegenheit, um mit Vertretern der acht LenneSchiene-Kommunen, der Südwestfalen Agentur und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen, Ideen und Fragestellungen rund um die Ausrichtung des Projektes „LenneSchiene 2.0“ einzu-bringen“, werben die acht Partnerkommunen um Zuhörer aus der Bürgerschaft.
Das "TalVital" in Saalhausen ist eines der "LenneSchiene"-Projekte, die in Lennestadt realisiert worden sind.
Hintergrund: Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg, Finnentrop, Lennestadt und  Schmallenberg haben es im Zeitraum von 2009 bis 2017 geschafft, zahlreiche städtebauliche, ökologische und touristische Projekte zur Attraktivierung des Lennetals umzusetzen. Zudem wurden erste gemeinsame Schritte zur Qualifizierung der Lenneroute umgesetzt. Mehrere Projekte in Lennestadt und Finnentrop In Finnentrop lag der Fokus auf dem weiträumigen Umfeld des Bahnhofs und auf der Stärkung der touristischen Funktionen durch den Bau eines neuen Lenneparks. Zudem wurden die Thyssen-Wiesen in Bamenohl im Rahmen der Umsetzung der EU-Wasserrahmen-richtlinie renaturiert und neue Teilstücke der Lenneroute verwirklicht. 

In Lennestadt ging es um die Umgestaltung der Bahnhöfe und ihrer Umfelder in den Stadtteilen Meggen, Grevenbrück und Altenhundem. Zudem wurde die Neugestaltung der Achse Barbarastraße – Haldengarten – Siciliaplateau umgesetzt und in Lennestadt Altenhundem die Achse Bahnhof-Markt-Wigey-Lenne entwickelt. In Saalhausen ist außerdem das „TalVital“ als neuer Park für Jung und Alt entstanden. Als zentrales interkommunales Projekt lässt sich zudem die Qualifizierung des Radwegs Lenneroute nennen. Die Kommunen und die verwirklichten Projekte werden durch diesen insgesamt circa 142 Kilometer langen Radweg auf eine neue Art miteinander verbunden.

Innerhalb des Projekts LenneSchiene ist zudem mit den „LenneLebt!“-Tagen eine gemeinsame Projektebene temporärer und dauerhafter Veranstaltungen installiert worden, die in den Jahren 2014 bis 2017 zahlreiche Besucherinnen und Besucher an die Lenne führte.
(LP)

Bildergalerie: Startschuss zur „LenneSchiene 2.0“: Öffentliche Konferenz in Finnentrop