Nachrichten Politik
Kreis Olpe, 07. August 2019

Besuch von Peter Liese

Gegen Ärztemangel: EU unterstützt Projekt aus dem Kreis Olpe

Jürgen Greis (CDU-Gemeindeunion Wenden, von links), Peter Liese (Europaabgeordneter), Lara Bäumer (Beraterin für Arztpraxen), Bernd Eicher (CDU-Gemeindeunion Wenden) und Stefan Spieren (Arzt aus Wenden-Hünsborn).
Jürgen Greis (CDU-Gemeindeunion Wenden, von links), Peter Liese (Europaabgeordneter), Lara Bäumer (Beraterin für Arztpraxen), Bernd Eicher (CDU-Gemeindeunion Wenden) und Stefan Spieren (Arzt aus Wenden-Hünsborn).
Foto: Europabüro
Kreis Olpe. Der drohende Ärztemangel ist eine große Herausforderung für die gesamte Region Südwestfalen. Im Kreis Olpe haben ein Arzt und eine Beraterin jetzt ein innovatives Projekt gestartet, um junge Mediziner in die Region zu bekommen. Die Europäische Union unterstützt das Projekt durch das LEADER-Programm.

Bei einem Ortstermin hat sich der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese, selber Arzt, über die konkrete Umsetzung informiert. Lara Bäumer, Beraterin für Arztpraxen, und Stefan Spieren, Arzt aus Wenden-Hünsborn, haben ein umfangreiches Netzwerk ins Leben gerufen, um junge Mediziner, die sich in der Region niederlassen wollen, zu unterstützen.

Die Niederlassung ist oft mit vielen Herausforderungen und vielen Hürden verbunden. Es geht um wirtschaftliche Fragen, aber auch die Frage wie man geeignetes Personal findet und erfolgreich führt. Um den jungen Medizinern Ängste zu nehmen und ihnen konkret zu helfen, wird ein kostenfreies Coaching für niederlassungswillige Ärzte angeboten. Internet-Plattform soll Abhilfe schaffen Über eine Internet-Plattform „UnternehmenswertArzt“ werden zahlreiche Angebote gemacht, unter anderen eine kostenlose Beratung in Rechtsfragen und wirtschaftlichen Fragen. Partner sind zunächst der Kreis Olpe und die dortigen Kommunen. Eine Ausweitung auf ganz Südwestfalen ist aber ausdrücklich erwünscht.

Peter Liese unterstützt die Initiative mit Nachdruck. „Wenn wir nicht dringend handeln, werden wir in den nächsten Jahren ein dramatisches Problem bei der ärztlichen Versorgung haben. Dies ist natürlich vor allem ein Problem für jeden Einzelnen der nicht zeitnah einen notwendigen Termin bekommt. Es wird auch eine Herausforderung für die Region, zum Beispiel bei der Gewinnung anderer Fachkräfte. Deswegen muss jede Möglichkeit genutzt werden gegen zu steuern und ich freue mich sehr, dass die Europäische Union über LEADER hier ganz konkret hilft“, so Liese abschließend.
(LP)

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