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Kreis Olpe, Kreis Olpe, 6. Juli 2016

Kreisverwaltung verabschiedet Monika Huesmann in den Ruhestand

Die „Notfallordner“-Expertin geht von Bord

Landrat Frank Beckehoff würdigte das große Engagement Monika Huesmanns.
Landrat Frank Beckehoff würdigte das große Engagement Monika Huesmanns.
Foto: Kreis Olpe
Nach über 30 Dienstjahren in der Regionalen Schulberatung des Kreises Olpe ist Schulpsychologin Monika Huesmann kürzlich offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Landrat Frank Beckehoff nutzte die Gelegenheit, um das langjährige Engagement der Olperin zu würdigen.

„Mit Ihrer Verabschiedung endet beim Kreis Olpe eine Ära. Denn der Name Monika Huesmann ist untrennbar mit der Regionalen Schulberatungsstelle für den Kreis Olpe verbunden“, sagte Beckehoff. Es lasse sich kaum ermessen, was die Diplom-Psychologin über einen so langen Zeitraum für Schüler und Lehrkräfte geleistet habe, um dabei zu helfen, Schwierigkeiten auszuräumen und Perspektiven zu eröffnen.

Ein Aspekt ihrer Arbeit lag in der Vorbereitung auf Krisensituationen an Schulen. Huesmanns Ziel war es, Schulen mit dem Inhalt des „Notfallordners NRW“ vertraut zu machen und schulinterne Krisenteams auszubilden. Auf diese Weise sollen Schulen größere Unfälle oder Krisen besser bewältigen können. Ehrenamtliches Engagement für Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe Neben dem breiten Arbeitsspektrum in der Regionalen Schulberatungsstelle betätigt sich Monika Huesmann seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe. Unter anderem ist sie Sprecherin der DAHW-Aktionsgemeinschaft Kreis Olpe, die Projekte in Maranhão, einem der ärmsten Bundesstaaten Brasiliens, unterstützt.

Zusammenfassend stellte Landrat Beckehoff fest: „Am heutigen Tag können Sie jedenfalls zufrieden auf ein langes, erfülltes und erfolgreiches Berufsleben zurück¬schauen. Im Namen des Kreises Olpe spreche ich Ihnen, für all das, was Sie in Ihrer Tätigkeit für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kollegien getan haben, Dank und Anerkennung aus. Sie haben sich um die Regionale Schulberatungsstelle und die vielen Menschen, die Sie auf ihrem Weg begleitet haben, verdient gemacht.“

Dem Dank und den guten Wünschen schlossen sich auch die Bezirksregierung Arnsberg sowie Kollegen und Weggefährten an. (LP)

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