Nachrichten Politik
Kreis Olpe, 12. Oktober 2019

Kreisparteitag ein Plädoyer für die eigenen Stärken

CDU will aus der Defensive raus und in die Offensive gehen

CDU will aus der Defensive raus in die Offensive
Foto: Nicole Voss
Kreis Olpe/Olpe. Raus aus der Defensive, rein in die Offensive. Das riet der wiedergewählte CDU-Kreisvorsitzende Jochen Ritter am Freitag, 11. Oktober, seinen Parteifreunden beim Kreisparteitag in der neuen „Sea Bounce“-Halle in Olpe.

Die Begründung des Kreisvorsitzenden: „Unser Plus ist eine starke personelle und finanzielle Basis. Wir sind leistungsfähig und mit weiten Teilen der Gemeinschaft gut vernetzt. Unsere Werte und unser Spektrum können sich mit denen der anderen politischen Wettbewerber messen.“

Zu Beginn seines Rück- und Ausblicks stimmte Jochen Ritter dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus zu, der gesagt habe: „Wir müssen mal wieder darüber reden, wovon wir leben.“

Wachstum finde laut Ritter überall auf der Welt statt, nur nicht in Europa. Jetzt könne man sich damit trösten, dass Wachstum nicht besonders en vogue sei, wenn man an die Bewegung „Extinction rebellion“ denke, die bis 2025 einen CO2-Ausstoß fordere, der bei null liege. „Das kann in Berlin beim ökologischsten Flughafen der Welt, an dem nicht geflogen wird, vielleicht klappen, aber ansonsten wird das schwierig werden. “Position der wirtschaftlichen Stärke„Ich bin davon überzeugt, dass wir Veränderungen, wie sie unzweifelhaft anstehen, aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke angehen können“, so Jochen Ritter. Innovation sei der gewiesene Weg für Deutschland, idealerweise auf dem Boden einer sozialen Marktwirtschaft.

Ritter sprach sich dafür aus, dass die Große Koalition das Thema Umweltschutz überwiegend marktwirtschaftlich ausrichte. Mit Blick auf die Bundestagswahlen im kommenden Jahr zeigte sich der Kreisvorsitzende überzeugt, dass die meisten Stimmen in der gesellschaftlichen Mitte zu holen seien, machte jedoch keinen Hehl daraus, dass die Partei drohe, an beiden Rändern (Grüne, AFD) auszufransen.Der Kreisparteitag war kein Abend der Kritik am Koalitionspartner, sondern erwies sich vielmehr als Plädoyer, die eigenen Möglichkeiten zu nutzen und nach eigenen definierten Zielen zu agieren, neue Mitstreiter zu gewinnen und verstärkt die Jugend einzubinden.

Das unterstrich auch der ehemalige Landtagsabgeordnete Theo Kruse, der hervorhob, dass der CDU-Kreisverband Olpe der stabilste und mitgliederstärkste in NRW sei. „Wir müssen mehr über Inhalte diskutieren, Demokratie in die Köpfe junger Menschen bringen und ihnen zeigen, wie Parteiarbeit geht. Wir stehen vor großen Herausforderungen. Ich bin nicht bereit, die Zukunft einer Greta Thunberg und einer Carola Rackete zu überlassen“, so Theo Kruse. Ohne wirtschaftliche Prosperität geht es nicht Dr. Thomas Schlösser vermisste eine Stellungnahme der Kreispartei zum Klimaschutz, Umweltpolitik, Terrorismusbekämpfung, Energiepolitik und Flüchtlingsfrage. Jochen Ritter erwiderte: „Wir brauchen eine starke Wirtschaft und Unternehmen. Ohne wirtschaftliche Prosperität geht es nicht.“ Der CDU-Kreisvorsitzende betonte, dass der Kreis Olpe die niedrigste Kriminalitätsrate und die höchste Aufklärungsquote habe.Bessere Aufstellung beim Klimaschutz Der CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese mahnte, dass sich die Partei beim Thema Klimaschutz besser aufstellen müsse, da das für junge Menschen wichtig sei. „Wir haben immer nur gesagt, was nicht geht und keine Vorschläge für ambitionierten Klimaschutz gemacht. Die Zerstörung des Waldes durch den Borkenkäfer muss die Politik auf allen Ebenen alarmieren. Wir brauchen den Wald als Wirtschaftsfaktor. Die Katastrophe im Wald ist zu groß, um erst nächstes oder übernächstes Jahr zu handeln.“
Mitgliederstatistik
  • Der CDU-Kreisverband hat 2.095 Mitglieder (Stand 30. September 2019).
  • Zum Vergleich: 2009 waren es 2.760 .und 1999 sogar 3371 Mitglieder.
  • Den stärksten Zuwachs der vergangenen zwei Jahre erzielte der Stadtverband Lennestadt mit 20 Neueintritten vor Olpe mit 15.
  • Bei den Ortsverbänden lagen Eichhagen/Sondern/Stade und Grevenbrück mit jeweils sechs Neueintritten vorn.
Ein Artikel von Nicole Voss

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