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Kreis Olpe, 09. Januar 2019

Kinder, Attendorn und Karneval

Attendorns Bürgermeisters Christian Pospischil besucht LokalPlus

Attendorns Bürgermeisters Christian Pospischil  besucht die Redaktion von LokalPlus und wird von Objektleiter Christof Sieler herzlich empfangen.
Attendorns Bürgermeisters Christian Pospischil besucht die Redaktion von LokalPlus und wird von Objektleiter Christof Sieler herzlich empfangen.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Altenhundem. Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil hat zum Jahresbeginn die Redaktion von LokalPlus in Altenhundem besucht. Im Gespräch mit Objektleiter Christof Sieler und Redakteurin Barbara Sander-Graetz gab er einige Einblicke in die Planungen für 2019 und beantwortete schlagfertig angefangene Sätze. Dabei gab er das eine oder andere Highlight für das neue Jahr preis.

2019 wird...
…ein spannendes Jahr. Im April erwarten wir unser drittes Kind, worauf wir uns sehr freuen. Wir haben dann im Abstand von jeweils zwei Jahren Nachwuchs bekommen. In diesem Rhythmus werden wir aber nicht weiter machen.
Spannend wird es aber auch für Attendorn. Die Entwicklung der Innenstadt wird einen großen Sprung nach vorne machen. Dazu gehört unter anderem die Fertigstellung des Kinos, in dem viele Ideen der Betreiber realisiert werden konnten.

Aber auch die weitere Umsetzung des Innenstadtentwicklungskonzeptes im Bereich Kölner Straße/Klosterplatz, sowie die Planungen für die Wasserstraße und den Busbahnhof.

Wir werden erneut den Förderantrag für den Umbau des Bahnhofes stellen und auf einen positiven Bescheid hoffen. Der Parkplatz an der Mühlwiese wird fertiggestellt und vieles mehr.
Das Eckenbachtal muss…
… unbedingt realisiert werden. Dazu gibt es keine Alternative um den Bedarf an Industrie- und Gewerbeflächen zu decken. Wir sind aber auf einem guten Weg. Gegen den Bebauungsplan wurde nicht geklagt. Nun steht das wasserrechtliche Gutachten an. Aber man sollte dabei bedenken, dass wir anschließend eine deutlich verbesserte Ökologie haben als bei der jetzigen Ist-Situation. Zurzeit ist diese eine landwirtschaftlich genutzte Fläche ohne Artenvielfalt.
Ennest ist für mich...
…mein Heimatort. Hier habe ich Freunde und Bekannte. Ich freue mich, dass wir wieder dort hinziehen. Wir werden in diesem Jahr beginnen, in Ennest unser eigenes Haus zu bauen.
Ich freue mich gerade über….
…das dritte Kind natürlich und dass in der Attendorner Innenstadt nach der Fertigstellung der Niedersten und Ennester Straße wieder eine richtige Belebung erfolgt ist.
Ich hasse es, wenn…
….manche immer was zu meckern haben ohne selber Verbesserungsvorschläge zu machen.
Attendorn ist lebens- und liebenswert, weil…
…wir da wohnen, wo andere Urlaub machen. Wir haben eine schöne historische Altstadt, wunderbare Dörfer und originelle Menschen. Hinzu kommen tolle Feste, einen lange Tradition, die ausgeprägte Natur und eine starke Wirtschaft.
Mein perfektes Wochenende beginnt mit…
... dem Kinderturnen meiner Tochter am Freitagnachmittag. Immer, wenn es irgendwie möglich ist, nehme ich mir die Zeit für dieses gemeinsame Erlebnis.
Beim Innenstadtentwicklungskonzept ist es wichtig, …
…dieses so weiter zu entwickeln, wie wir es begonnen haben und dabei alle Punkte für eine gute Innenstadt berücksichtigen, vom Verkehr über den Einzelhandel bis hin zu Freizeit und Aufenthaltsqualität.

Karneval werde ich dieses Jahr…
… natürlich oft für meinen Fahrradsturz auf Schützenfest durch den Kakao gezogen. Wie gewohnt werde ich aber auch wieder bei der KG Isch kann’s mitfeiern. Es ist auch anzunehmen, dass ich wieder mit dem Mariechen Philippa als Tanzmajor auf der Bühne stehen werden.

An der Choreographie des Tanzes müssen wir noch arbeiten. In diesem Jahr werde ich aber wohl wieder länger dort feiern können. Im vergangenen Jahr kollidierte die Prunksitzung mit dem Neujahrsempfang in Attendorn.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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