Nachrichten Politik
Kirchhundem, 09. September 2020

Kommunalwahl: So sieht es aus in Kirchhundem

Reinéry contra Jarosz: verwaltungsinterner Kampf ums Bürgermeisteramt

Die beiden Bürgermeister-Kandidaten arbeiten schon jetzt im Kirchhundemer Rathaus.
Die beiden Bürgermeister-Kandidaten arbeiten schon jetzt im Kirchhundemer Rathaus.
Kirchhundem. Im Vorfeld der Kommunalwahlen stellt LokalPlus in einer kleinen Serie die Ausgangslage in allen sieben Städten und Gemeinden sowie im Kreis vor. Diesmal beleuchten wir die Situation in Kirchhundem.

In der einwohnermäßig kleinsten und flächenmäßig größten Kommune des Kreises verspricht vor allem die Bürgermeisterwahl Spannung. Amtsinhaber Andreas Reinéry ist seit 2014 im Amt.

Damals setzte sich der parteilose Reinéry in der Stichwahl gegen den CDU-Kandidaten Tobias Middelhoff durch. Im ersten Wahlgang, bei dem auch ein UK-Kandidat mit von der Partie war, hatte Reinéry noch deutlich weniger Stimmen als Middelhoff gehabt.Definitiv keine StichwahlDiesmal bekommt es Reinéry, der von der SPD und den Grünen unterstützt wird, mit einem Mitbewerber aus dem eigenen Rathaus zu tun. Denn sein allgemeiner Vertreter Björn Jarosz tritt gegen den Bürgermeister an. Jarosz ist zwar von der CDU nominiert worden, aber selbst kein Mitglied der Union.

Eine Stichwahl wird es jedenfalls diesmal nicht geben. Außer Reinéry und Jarosz tritt kein Bürgermeisterkandidat an, denn UK und Grüne haben auf eigene Bewerber verzichtet. „Einer wird gewinnen“ - so lautet die Devise.
Bei der Kommunalwahl im Mai 2014 war die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Kirchhundem so groß wie nirgendwo sonst im Kreis Olpe. 57,2 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimmen ab. Diesmal sind 9.703 Einwohner wahlberechtigt. Wie viele davon von diesem Recht Gebrauch machen, wird sich am Sonntagabend, 13. September, zeigen.

Politisch sind die Verhältnisse im aktuellen Gemeinderat eindeutig. Die CDU hat 14 der 26 Sitze im Rat und damit die absolute Mehrheit. Sie erreichte vor sechs Jahren 54,3 Prozent der Stimmen und legte damit um 3,9 Prozentpunkte zu.
CDU in 12 Wahlbezirken vornVerluste von 3,7 Prozentpunkten musste damals die SPD verzeichnen, die 18,5 Prozent holte und damit fünf Ratsmandate errang. Ebenfalls fünf Sitze haben die Unabhängigen Kirchhundemer (UK), die auf 17,8 Prozent (+ 0,2) kamen. Vierte Kraft im Gemeinderat sind die Grünen, die 9,5 Prozent (- 0,5) erreichten und damit zwei Mandate errangen.

12 der 13 Wahlbezirke gingen 2014 an die Direktkandidaten der CDU, in einem Wahlbezirk (Heinsberg) lag die SPD vorn. Bei der Wahl am 13. September treten mit CDU, SPD, UK und Grünen die vier Parteien bzw. Wählergemeinschaften an, die auch bisher das politische Geschehen prägen.
Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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