Nachrichten Politik
Kirchhundem, 13. September 2020

CDU baut absolute Mehrheit aus

Klares Ergebnis: Björn Jarosz löst Andreas Reinéry als Bürgermeister ab

Freude am Wahlabend: Björn Jarosz (links) ist neuer Bürgermeister. Frau Kathrin und Michael Färber gratulieren.
Freude am Wahlabend: Björn Jarosz (links) ist neuer Bürgermeister. Frau Kathrin und Michael Färber gratulieren.
Foto: Christine Schmidt
Kirchhundem. Klares, aber dennoch unerwartetes Ergebnis in Kirchhundem: Björn Jarosz (CDU) ist der neue Bürgermeister der Gemeinde Kirchhundem. Mit 62,7 Prozent setzte er sich am Sonntagabend, 13. September, gegen seinen Mitbewerber Bürgermeister Andreas Reinéry (37,3 Prozent) durch.

Der Angestellte löst den Chef ab – auch so könnte der Titel lauten. Jarosz und Reinéry arbeiten beide in der Kirchhundemer Gemeindeverwaltung. Jetzt muss Reinéry seinen Posten als Bürgermeister für seinen allgemeinen Vertreter räumen.

Mit so einem hohen Ergebnis hatte die CDU, die Jarosz ins Rennen geschickt hatte, nicht gerechnet. Schon nach ersten Auszählungen zeigte sich eine deutliche Mehrheit für Jarosz. Nur im Stimmbezirk Wirme konnte Reinéry mit 50,9 Prozent die Mehrheit holen. Alle anderen Bezirke gewann Jarosz für sich, der übrigens parteilos kandidierte, von der CDU aber nominiert worden war. „Gemeinsam, ehrlich und zuverlässig arbeiten“ „Ich bin natürlich erleichtert“, war Jarosz' erste Aussage. „Die Vorwahlzeit war sehr anstrengend, wir haben uns viel mit den Wählern beschäftigt und waren immer vor Ort. An den Ergebnissen sieht man, dass es sich gelohnt hat“, freut sich der 48-Jährige mit seiner Frau Kathrin Köster-Jarosz, die ihrem Mann am Wahlabend zur Seite stand.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben‚ gemeinsam, ehrlich und zuverlässig zu arbeiten‘“, so der neue Bürgermeister. Jetzt sei es an der Zeit, die Ziele in die Tat umzusetzen und die Streitigkeiten, für die Kirchhundem berüchtigt gewesen sei, abzuschaffen und „vernünftige Politik“ zu machen.
Andreas Reinéry (li.) gratulierte seinem Nachfolger Björn Jarosz.
Für seinen Vorgänger Andreas Reinéry endet somit seine Amtszeit. Mit dem jetzigen Ergebnis könne er sich anfreunden, so der 56-Jährige. „Das Schicksal meint es gut mit mir. Ich hatte in Kirchhundem gute sechseinhalb Jahre“, fuhr Reinéry fort, der sich nun auf seine Pensionierung freut. „Ich überlasse Sie und Kirchhundem nun Ihrem Schicksal und wünsche nur das Beste“, waren seine Worte an die Bürger. Seinem Nachfolger gratulierte Reinéry persönlich und wünschte ihm alles Gute. „Kämpf dich durch“, gab er mit auf seinen weiteren Weg. SPD zeigt sich enttäuscht Erfreut zeigte sich auch CDU-Fraktionsvorsitzender Michael Färber. Das Ergebnis sei eine Bestätigung der gesamten Arbeit, die die CDU im Vorfeld geleistet habe. „Aber auch wir hatten nicht mit einem solchem Ergebnis gerechnet. Wir haben gedacht, dass es knapper ausfallen wird.“

Enttäuscht zeigte sich hingegen die SPD, die Reinéry unterstützt hatte: „Es ist schade, dass es nicht geklappt hat, wir haben gerne mit Andreas Reinéry zusammengearbeitet“, so Manuel Behle. 
Ratswahl:
  • Mit 55,0 Prozent holte sich die CDU erneut die absolute Mehrheit und legte gegenüber der letzten Wahl um 0,7 Prozentpunkte zu. Damit holen die Christdemokraten 15 Sitze im Gemeinderat.
  • Verluste verzeichnete hingegen die SPD.  Die Partei erhielt 15,9 Prozent der Stimmen. 2014 waren es noch 18,5 Prozent gewesen. Damit gehen vier Sitze an die Sozialdemokraten.
  • Die Grünen steigerten sich um 2,8 Prozentpunkte und holten 12,3 Prozent. Somit erhalten sie drei Sitze im Rat.
  • 16,6 Prozent der Stimmen erhielt die UK - 1,1 Prozentpunkte weniger als bei der vergangen Wahl 2014. Die Unabhängigen Kirchhundemer erhalten somit vier Sitze.
Ein Artikel von Christine Schmidt

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