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Kirchhundem, 18. Februar 2017

Gewerbesteuer steigt nicht an

Gemeinde startet mit Defizit ins neue Jahr

Gemeinde startet mit zu erwartendem Defizit von einer Millionen Euro
Symbolfoto
Der Rat der Gemeinde Kirchhundem hat am Donnerstag, 16. Februar, den Entwurf der Haushaltssatzung für das laufende Jahr angenommen.

Kämmerer Tobias Middelhoff stellte in der Ratssitzung die voraussichtlichen Einkünfte und Ausgaben der Gemeinde vor: Dabei stehen im Ergebnisplan der Haushaltsplanung zu erwartende Einkünfte von etwa 23,2 Millionen Euro, wohingegen die Summe der zu leistenden Aufwendungen mit 24,2 Millionen Euro zu Buche schlägt. Damit startet die Gemeinde mit einem zu erwartenden Defizit von einer Millionen Euro in das neue Jahr. Somit verringert sich die allgemeine Rücklage der Gemeinde auf voraussichtlich knapp eine Millionen Euro. Finanz- und Ergebnisplan Laut Finanzplan sind rund 22 Millionen aus laufender Verwaltungstätigkeit zu erwarten, sowie 2,3 Millionen Euro Einzahlungen aus Investitionstätigkeit und 85.000 Euro Einnahmen aus Finanzierungstätigkeiten der Gemeinde. Dagegen stehen 23, 2 Millionen Ausgaben aus laufender Verwaltungstätigkeit, 2,3 Millionen Euro Auszahlungen aus Investitionstätigkeiten und 380.000 Euro Auszahllungen aus Finanzierungstätigkeiten. Erforderliche Kredite Der Gesamtbetrag der von der Gemeinde Kirchhundem benötigten Kredite, deren Aufnahme nötig ist, um Investitionen tätigen zu können, wird im Haushaltsplan auf 35.000 Euro festgelegt. Der Höchstbetrag der Kredite, die zur Liquiditätssicherung der Gemeinde in Anspruch genommen werden dürfen, wird für 2017 auf neun Millionen Euro festgesetzt. Steuersätze für 2017 Auch die Steuersätze für Kirchhundem wurden im Haushaltsplan festgelegt: Die Grundsteuer für land- und forstwirtschaftliche Betriebe beträgt 280 v.H., während die Grundsteuer für Grundstücke bei 560 v.H. liegt. Im laufenden Jahr wird die Gewerbesteuer für Kirchhundem nicht erhöht und beträgt weiterhin 440 v.H.

Der Entwurf des Haushaltsplans für das laufende Jahr wurde vom Rat angenommen, wobei sich die SPD mit fünf Stimmen enthielt.
Ein Artikel von Ina Hoffmann

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