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Finnentrop, Finnentrop, 16. Juni 2016

Zehn Unternehmen erhalten „Ökoprofit“-Zertifizierung

Verbesserungen im Sinne der Umwelt

Vertreter der zertifizierten Firmen stellten sich nach der Übergabe der Urkunden mit Bürgermeister Dietmar Heß und Samir Khayat für ein Gruppenfoto zusammen.
Vertreter der zertifizierten Firmen stellten sich nach der Übergabe der Urkunden mit Bürgermeister Dietmar Heß und Samir Khayat für ein Gruppenfoto zusammen.
Fotos: Barbara Sander-Graetz
Bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag, 16. Juni, zur „Ökoprofit“-Zertifizierung haben zehn Finnentroper Firmen aus den Händen von Bürgermeister Dietmar Heß und Samir Khayat (Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW) ihre Urkunden erhalten. Sie alle haben in den vergangenen 365 Tagen ihre Betriebs- und Geschäftsabläufe unter Umwelt- und Klimaschutzgesichtspunkten untersucht.

Das Ergebnis waren Einsparungen in Form von 67 bewertbaren Einzelmaßnahmen: Bei einmaligen Investitionskosten in Höhe von knapp 490.000 Euro wurden im ersten Jahr schon 163.000 Euro eingespart. 105 Kubikmeter Wasser wurden ebenfalls im Rahmen des Projektes nicht genutzt, genauso wie zwei Millionen kWh Energie und 1,147 Tonnen CO2.

„NRW ist landesweit führend im Bereich ,Ökoprofit´“, freute sich auch Samir Khayat und lobte den Einsatz in der Gemeinde Finnentrop. Der eigentliche Auslöser für das Projekt war das integrierte Klimaschutzkonzept der Gemeinde gewesen, dessen Umsetzung der Rat im Oktober 2011 beschloss. Das Projekt „Ökoprofit“ war hier prädestiniert bei der weiteren Umsetzung. Bürgermeister-Lob für Brigitte Kümhof Bürgermeister Heß hob bei der Umsetzung besonders seine Mitarbeiterin Brigitte Kümhof hervor, die sich weit über ihr eigentliches Aufgabenfeld innerhalb der Gemeinde eingesetzt habe. Die Gemeinde und auch ihr Tochterunternehmen, die Sparkasse Finnentrop, waren zwei der Teilnehmer, die sich über die Auszeichnung freuen durften. Fazit der beteiligten Unternehmen: Die Größe und die Branche spielten keine Rolle. Jeder konnte Umweltschutzmaßnahmen, Energieeinsparungen und eine daraus resultierende Kostenreduzierung für sich erreichen. Mal war es der Austausch der Altbeleuchtung gegen LED-Technologie, mal eine neue Heizungspumpe, dann wieder das papierlose Büro oder eine Wärmerückgewinnung. „Wichtig ist es, dass die Maßnahmen in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess übergehen“, so Michael Homeyer von der B.A.U.M. Consult, die die fachliche Umsetzung des Ökoprofil begleitet hat.

Ausgezeichnet wurden:

•AFK, Andreas Franke Kunststoffverarbeitung (45 Mitarbeiter)
•Baumhoff Informationstechnik (1 Mitarbeiter)
•Ferdinand Maag (35 Mitarbeiter)
•Gemeinde Finnentrop (120 Mitarbeiter)
•Georg Menshen (300 Mitarbeiter)
•Heinrich Eibach 450 Mitarbeiter)
•Josef Sprenger (9 Mitarbeiter)
•MKT Metall- und Kunststofftechnik (22 Mitarbeiter)
•Paul Brüser (63 Mitarbeiter)
•Sparkasse Finnentrop (88 Mitarbeiter)

Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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