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Finnentrop, 03. November 2016

Versorungszentrum: DSK unterstützt Gemeinde bei Umsetzung des IHK

Steuermann aus Bonn

Strahlende Gesichter bei der Vertragsunterzeichnung: Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß (links) Rainer Kalscheuer, Gebietsleiter NRW der DSK.
Strahlende Gesichter bei der Vertragsunterzeichnung: Finnentrops Bürgermeister Dietmar Heß (links) Rainer Kalscheuer, Gebietsleiter NRW der DSK.
Foto: Gemeinde Finnentrop
Finnentrop. Der nächste Schritt zur Umsetzung des Integrierten Handlungskonzept (IHK) für das Versorgungszentrum Finnentrop ist gemacht: Die Gemeinde hat mit der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG aus Bonn einen Projektsteuerer gefunden. Der Betreuungsvertrag wurde am Donnerstag, 3. November, im Rathaus unterzeichnet.

„Mit der DSK haben wir einen erfahrenen und kompetenten Partner für die Umsetzung einer anspruchsvollen Gesamtmaßnahme an Bord“, sagte Bürgermeister Dietmar. Rainer Kalscheuer, der als Gebietsleiter der DSK den Vertrag unterschrieb, freute sich indes über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Gemeinde: „Wir freuen uns, die gemeinsam erarbeiteten Ziele des IHK nun auch gemeinsam umsetzen zu können.“ Die DKS soll die Kommune bei der Realisierung des Integrierten Handlungskonzepts personell und fachlich unterstützen. Für die umfangreichen Maßnahmen, zu denen unter anderem die Sanierung der Schulen, die Neugestaltung der Kopernikusstraße und die Aufwertung der Schulhöfe gehören, hatte die Verwaltung per öffentlicher Ausschreibung einen Projektsteuerer gesucht.

Im Dezember 2015 hatte der Gemeinderat das IHK für das Versorgungszentrum Finnentrop beschlossen. Hier sollen in den nächsten fünf Jahren Projekte und Maßnahmen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 9,3 Mio. Euro umgesetzt werden. „Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt auf der Ertüchtigung des Schulzentrums sowie der gestalterischen und funktionalen Aufwertung öffentlicher Räume“, erklärt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. 70 Prozent der Kosten übernehmen der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen der Städtebauförderung; Knapp 2,8 Millionen und damit die restlichen 30 Prozent der Gesamtsumme bringt die Gemeinde als kommunalen Eigenanteil auf.. Einen ersten Förderbescheid in Höhe von rund 1,8 Mio. Euro hat Bürgermeister Dietmar Heß bereits Ende September in Empfang genommen. DKS betreut 50 vergleichbare Projekte Die DSK hat das Integrierte Handlungskonzept für das Versorgungszentrum erstellt und ist insofern mit den geplanten Projekten und den örtlichen Akteuren bereits vertraut. Zu ihren Aufgaben gehört u.a. die Zeit- und Maßnahmenplanung, die Koordination der Planungsbeteiligten sowie die Erstellung und Bearbeitung weiterer Förderanträge. Aktuell betreut die DSK in NRW rund 50 Städte und Gemeinden bei der Vorbereitung und Umsetzung vergleichbarer Stadterneuerungsprojekte.

Nach der Vertragsunterzeichnung ging es auch gleich an die Arbeit. Bis zum 1. Dezember muss der nächste Förderantrag für 2017 bei der Bezirksregierung in Arnsberg vorgelegt werden. Vorgesehen sind die energetische Ertüchtigung der Hauptschule und ein erster Bauabschnitt der Kopernikusstraße. Im Rahmen des Förderprogramms „Kleine Städte und Gemeinden“ (KSP) werden neben investiven Maßnahmen zur Anpassung und Erneuerung der Gemeinbedarfseinrichtungen auch die Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung gefördert. Bürger sollen sich erneut beteiligen So soll es also - wie schon bei der Erstellung des Konzepts – für die Bürger wieder Gelegenheiten geben, sich am Planungs- und Umsetzungsprozess zu beteiligen. Zudem soll Anfang 2017 eine spezielle Webseite eingerichtet werden, auf der alle Projekte und Maßnahmen des IHK verfolgt werden können.
(LP)

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