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Finnentrop, Finnentrop, 4. September 2016

NRW-Minister besucht Lennefest

„Land lässt Finnentrop nicht im Regen stehen“

NRW-Minister Groschek (rechts) zusammen mit Bürgermeister Heß.
NRW-Minister Groschek (rechts) zusammen mit Bürgermeister Heß.
Fotos: Barbara Sander-Graetz
„Das Land lässt Finnentrop und das Lennetal nicht im Regen stehen“, erklärt Michael Groschek, Bau- und Verkehrsminister des Landes NRW, beim dritten Lennefest am Sonntag, 4. September in Finnentrop. Dabei hatte der Minister auch das leerstehende Metten-Gebäude im Blick.

„Wenn Sie aus dem neuen Bahnhof rauskommen“, so Groschek weiter, „dann fällt Ihnen sofort ein, die leckerste Wurst kommt aus Finnentrop.“ Aber diese Wurst wird eben nicht mehr in dem Gebäudekomplex gegenüber des neu gestalteten Bahnhofs gemacht, und so sei das Metten-Gebäude ein dominantes Bauwerk, das eine neue Bedeutung sucht. „Damit das Tal noch schmucker wird, haben Bürgermeister Heß und ich beschlossen, dass wir einen Weg finden, einen großen Ideenwettbewerb auszuloben.“ Hier soll für die ehemalige Produktionshalle eine neue Bestimmung gefunden werden. „Die beste Idee wird prämiert“, versprach Michael Groschek. „Ein Industriemuseum soll nicht entstehen, sondern etwas, was Finnentrop Zukunft gibt. Denken Sie mit. Bürgerschaftliche Ideen sind genauso gefragt wie professionelle Vorschläge.“
2008 verlagerte Metten die komplette Produktion ins Industriegebiet Frielentrop. Was mit dem alten Mettengebäude an der Bamenohler Straße geschehen soll, war und ist unklar. Bis dato wurden hier die „Dicken Sauerländer“, Kochschinken, Aufschnitt und Kochwurst produziert, Verpackung und Versand waren ebenfalls an diesem Standort. Das Gebäude umfasst sechs Etagen mit 16.000 Quadratmeter Nutzfläche. Indoorhallen und Parkhaus waren Vorschläge, die aber nicht umgesetzt wurden. Nun hoffen Gemeinde und Land auf innovative neue Ideen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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