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Finnentrop, 01. April 2017

Geschätzte Kosten von 2,2 Millionen Euro werden eingehalten

Kreisdirektor Theo Melcher übergibt neue Rettungswache in Finnentrop

Andreas Sprenger (Betriebsleiter der Kreiswerke), Bürgermeister Dietmar Heß, Kreisdirektor Theo Melcher, die Architekten Marieluise Wiethoff und Berthold Luke, Ulrich Korreck (Fachdienstleiter der Kreiswerke) und Wachleiter Andreas Hebgen. (v.l.)
Andreas Sprenger (Betriebsleiter der Kreiswerke), Bürgermeister Dietmar Heß, Kreisdirektor Theo Melcher, die Architekten Marieluise Wiethoff und Berthold Luke, Ulrich Korreck (Fachdienstleiter der Kreiswerke) und Wachleiter Andreas Hebgen. (v.l.)
Foto: Ina Hoffmann
Finnentrop. „Was lange währt, wird endlich gut.“ Mit diesen Worten hat Kreisdirektor Theo Melcher am Freitagnachmittag, 31. März, die neue Rettungswache an der Kopernikusstraße in Finnentrop per Handschlag an Wachleiter Andreas Hebgen übergeben. In der kommenden Woche soll die neue Wache in Betrieb genommen werden.

Bereits zehn Jahre lang hatte man sich mit dem Neubau einer Rettungswache auseinandergesetzt. „Dass dies so lange dauerte, lag aber vor allem daran, dass wir keine wirkliche Not hatten. Die bisherige Wache an der Bamenohler Straße ist zwar schon vor 37 Jahren bezogen worden und nicht mehr auf dem neusten technischen Stand, aber Hilfsfristen konnten immer eingehalten werden“, erklärte Kreisdirektor Theo Melcher.

Vor Jahren war gar diskutiert worden, die Wache aufzulösen, sobald die Bahnschranke durch die Umgehungsstraße ersetzt worden sei. Durch stetig steigende Einsatzzahlen wurde jedoch deutlich, dass man in Finnentrop eine eigene Wache benötigt, um schnell genug Verletzten helfen zu können. Zunächst war angedacht, eine neue Wache auf dem Gelände der Firma Thyssen zu errichten, was kurz vor dem besiegelnden Handschlag scheiterte. Letztlich entschied man sich für den neuen Standort nahe des Schulzentrums und des Marktplatzes. 25 Mitarbeiter und 2 RTWNach dem Umzug in die neuen Räumlichkeiten werden 20 hauptamtliche Mitarbeiter im 24-Stunden-Dienst sowie fünf Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes hier eingesetzt. Mit zwei dort stationierten Rettungstransportwagen können sie Verletzten in Finnentrop zur Hilfe eilen.

Die Mitarbeiter der Rettungswache waren von Beginn an in die Planungen der ausführenden Architekten Maria Luise Wiethoff und Berthold Luke und der Kreiswerke einbezogen. So konnten sie auch beim Innenausbau und der Möblierung ihre Wünsche zur optimalen Gestaltung einbringen. Die neue Rettungswache verfügt über drei Büros, fünf Ruheräume, einen Aufenthaltsraum mit Küche, eine Wasch- und Desinfektionshalle, eine Werkstatt, ein Sauerstofflager sowie eine Kleiderkammer, Umkleiden und Schulungsräume.Baukosten werden eingehaltenAuch Bürgermeister Dietmar Heß kam zur feierlichen Übergabe der Räumlichkeiten und freute sich über die gelungene Umsetzung des Projektes zur Umsetzung des Bedarfsplans für den Rettungsdienst. Er übergab als Präsent ein Wappen der Gemeinde an Wachleiter Andreas Hebgen.

„Trotz Problemen wegen unerwartet vieler Felsen im Untergrund werden wir die geplanten Kosten von rund 2,2 Millionen Euro höchstwahrscheinlich einhalten können“, verkündete Kreisdirektor Theo Melcher bei der Übergabe außerdem.
Ein Artikel von Ina Hoffmann

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