Nachrichten Politik
Finnentrop, 28. Juli 2017

Bürgermeister Heß und MdL Jochen Ritter führen durch die Gemeinde

Heimattour der Ministerin Ina Scharrenbach führt nach Finnentrop

Ministerin Ina Scharrenbach mit MdL Jochen Ritter (links), Bürgermeister Dietmar Heß (rechts) und den Vertretern der Schützenvereine aus Rönkhausen, Lenhausen, Schönholthausen/Ostentrop und Serkenrode
Ministerin Ina Scharrenbach mit MdL Jochen Ritter (links), Bürgermeister Dietmar Heß (rechts) und den Vertretern der Schützenvereine aus Rönkhausen, Lenhausen, Schönholthausen/Ostentrop und Serkenrode
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop. Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, besuchte am Freitag, 28. Juli, als Teil ihrer Heimattour die Gemeinde Finnentrop.

Zusammen mit MdL Jochen Ritter, dem ersten Beigeordneten der Gemeinde Finnentrop, Ludwig Rasche, und Ulrich Hilleke, Bereichsleiter für Bauverwaltung und Gebäudemanagement, begrüßte Bürgermeister Dietmar Heß die Ministerin zunächst in Bamenohl. Hier stellten die Gemeindevertreter der Ministerin das neue Begegnungszentrum im ehemaligen Hotel Cordes vor. Anschließend ging es per Rad entlang der Lenne zum Lennepark. „Das sind alles Projekte, die durch das Land gefördert worden sind“, so Heß. 

Abgelehnt für eine Förderung wurde allerdings der Umbau der Finnentroper Festhalle, die als nächstes auf dem Besichtigungsprogramm der Ministerin stand. Der Bürgerschützenverein und die Gemeinde hatten Fördermittel aus dem Stadterneuerungsprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017“ beantragt. Diese wurden allerdings vor rund zwei Wochen abgelehnt, da das Projekt mit 55,4 Millionen Euro und 206 Anträgen hoffnungslos überzeichnet war.

„Finnentrop ist in den letzten Jahr gut bedient worden“, so die Ministerin. „Die Festhalle ist – noch nicht- ganz vorne“, ergänzte Heß, denn man werde sich auch weiterhin um Förderung bemühen. Ohne finanzielle Unterstützung sei der Umbau nicht zu schaffen. MdL Jochen Ritter machte auch auf weitere Projekte aufmerksam: „Neben den wichtigen Projekten in Finnentrop tut sich auch in den umliegenden Ortschaften einiges, was Heimat ausmacht, etwa da, wo ich aufgewachsen bin: Das Duarphius in Ostentrop und das Vereinsheim von RW Ostentrop-Schönholthausen. Die Zeit reicht heute nicht, auch diese Vorhaben der Ministerin vor Ort näher zu bringen. Nichtsdestotrotz sind sie jede Unterstützung wert. Wir müssen nämlich auch bei den Dörfern am Ball bleiben.“

Zum Abschluss des Besuches in der Gemeinde ging es nach Altfinnentrop in den Gasthof Lindenbaum. Hier traf Ina Scharrenbach auf die Vorsitzenden der Schützenbruderschaften aus Rönkhausen, Lenhausen, Schönholthausen/Ostentrop und Serkenrode, denn Schützenvereine stehen für Heimat.

Doch was ist Heimat für die Ministerin? „Jede und jeder verbindet etwas anderes mit Heimat. Heimat ist nicht nur ein Ort, sondern auch unsichtbare Wurzeln, die jeden halten und mehr sind als nur ein Zuhause. Viele Menschen gestalten ihre Heimat, engagieren sich in Vereinen und Verbänden vor Ort, bringen sich in die Weiterentwicklung ihrer Städte und Gemeinden aktiv ein. Dieses vielfältige Engagement will ich in den Mittelpunkt meiner ersten Heimattour stellen und mit den Menschen ins Gespräch kommen, wie wir ihren Einsatz besser unterstützen können“, so Scharrenbach.Tour durch fünf Regierungsbezirke und das RuhrgebietDie Heimattour von Ina Scharrenbach führt die Ministerin in alle fünf Regierungsbezirke und das Ruhrgebiet. „Mein Ziel ist es, Heimat zu stärken. Denn wo das Heimatgefühl stark ist, fühlen sich Menschen wohl und sicher. Nordrhein-Westfalen bietet uns allen eine lebenswerte Heimat im Herzen Europas. Weltoffenheit und Toleranz, Verantwortungsgefühl und Gemeinsinn schaffen einen starken gesellschaftlichen Zusammenhalt – ob in den großen Städten oder in den ländlichen Regionen“. In Finnentrop war sie übrigens vor ihrem Leben als Ministerin auch schon einmal: Als Mitarbeiterin einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. „Die Glück-auf Schranke habe ich aber nicht erlebt, denn ich kam immer aus Richtung Lenhausen nach Finnentrop.“
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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