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Finnentrop, 13. Oktober 2016

Metten-Gebäude:

Freie Wähler fordern Aktivität

Die Freien Wähler sehen die Verwaltung in der Pflicht, das Metten-Gebäude umzugestalten.
Die Freien Wähler sehen die Verwaltung in der Pflicht, das Metten-Gebäude umzugestalten.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop. Der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr antwortet den Freien Wählern der Gemeinde Finnentrop auf deren Vorschlag zur städtebaulichen Entwicklung der Fabrikfläche Metten. „Auf die Antwort des Bürgermeisters wird immer noch gewartet“, heißt es in einer Mitteilung der Freien Wähler.

„Höchst interessant an der Antwort des Ministers ist, dass die Landesregierung weiterhin Bereitschaft zeigt, den Umstrukturierungsprozess zu unterstützen, um in der Tallage Finnentrop, in dieser zentralen Ortslage neue städtebauliche Impulse zu ermöglichen“, teilt Christian Vollmert, Vorsitzender der Freien Wähler, mit. "Ball liegt im Spielfeld der Verwaltung" In seinem Schreiben – welches LokalPlus vorliegt – weist der Minister auf die vorab erforderliche Abstimmung zwischen der Gemeinde und dem Eigentümer Metten hin. In einem städtebaulichen Ideenwettbewerb mit Fachleuten wünscht der Minister die Einbindung der Bürger. Der Minister erwartet, „sofern die Bedingungen erfüllt sind, dass die Gemeinde entsprechende Schritte einleitet und diese mit der Bezirksregierung und dem Ministerium abstimmt“.

Vollmert: „Einem raschen Handeln steht demnach nichts im Wege. Der Ball liegt im Spielfeld der Verwaltung der Gemeinde Finnentrop. Der Minister ist an einer Lösung interessiert, der Eigentümer bekanntlich auch. Wie stellt sich aber der Dritte im Bunde, die Gemeinde Finnentrop auf? Worauf wartet sie? Wir, die Freien Wähler, fordern den Bürgermeister auf, das Thema mit höchster Priorität auf die Tagesordnung zu setzen. Seine Aufgabe ist es, im Einklang mit den Vorstellungen der Landesregierung, die Bürgerinnen und Bürger zu ermuntern, Nutzungsvorstellungen zu entwickeln. Die Menschen in Finnentrop können das. Muten wir es ihnen zu. Unser Vorschlag liegt bereits auf dem Tisch.“ Freie Wähler bieten sich als Mediator an Die Freien Wähler seien zu einem konstruktiven Gespräch bereit und würden gerne ihre Planvorstellungen konkretisieren. „Auch bieten wir uns gerne an, wenn im Gespräch zwischen Verwaltung und Eigentümer ein Mediator erforderlich sein sollte. Die Freien Wähler sind nämlich völlig unbelastet. Sie sind frei von Vorurteilen, frei von Ressentiments, frei von Ignoranz, sie sind frei für ein städtebauliches Schmuckstück im Ortskern“, schreibt Vollmert. Natürlich koste das alles Geld. Das Land werde aber helfen. „Die Gemeinde Finnentrop steht in der Verantwortung, weil sie an dieser Stelle über Jahrzehnte Gewerbesteuer generierte, und der Eigentümer wird sich gewiss auch der Verantwortung nicht entziehen“, teilen die Freien Wähler mit.

Ein Umbau würde Finnentrop städtebaulich entscheidend nach vorne bringen. Nach Ansicht der Freien Wähler würde sich die Aufenthaltsqualität rund um den Finnentroper Bahnhof, dem zukünftigen Haltepunkt der neuen Intercity-Linie der Deutschen Bahn,  positiv entwickeln. (mc)
(LP)

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