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Finnentrop, 03. März 2018

Finto-Sauna: Warten auf Entwurfsplanungen

Finto-Sauna: Warten auf Entwurfsplanungen
Foto: Barbara Sander-Graetzt
Finnentrop. Wie geht es mit der Sauna im Finto weiter? Eine Antwort auf die politisch und öffentlich viel diskutierte Frage stehe weiter aus, erklärte Bürgermeister Dietmar Heß jetzt bei der Einwohnerversammlung in Finnentrop.
Für das Gemeindeoberhaupt jedenfalls steht fest: „Wir können die Sauna im Finto nicht mehr lange so lassen.“ Denn der letzte „große Schlag“, die letzte große Sanierung, sei immerhin schon 25 Jahre her, und „es sieht durch die weißen Fließen mehr aus wie ein Krankenhaus als ein Wellness-Bereich, und auch die Betonromantik im Außenbereich ist nicht mehr zeitgemäß“, so Heß. Seit über vier Jahren führe man nun eine Diskussion, wie es mit der Sauna im Finto weiter gehen soll.

Die Gemeinde werde zunächst eine „funktionale Ausschreibung“ herausgeben und dann entscheiden, wie die Sanierung letztlich aussehen soll. Rund 850.000 Euro Gesamtkosten seien veranschlagt worden. „Wir müssten laut Experten rund zehn Besucher mehr pro Tag haben, damit sich die Investitionen und die Mehrausgaben tragen“, so der Bürgermeister weiter. Zurzeit zähle das Finto 8500 Sauna-Besucher pro Jahr. Nach einer Sanierung müsste der Eintritt auf jeden Fall steigen, damit sich die Maßnahme trage. „Rund 2,50 Euro wären eine mögliche Erhöhung“, sagte Heß.

Unabhängig davon, wie die Entwurfsplanungen schließlich aussehen werden, steht für den Bürgermeister fest: „Wir müssen auf jeden Fall handeln.“
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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