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Finnentrop, 02. März 2018

Baubeginn im Frühjahr 2019?

B236 durch Finnentrop wird erneuert

1220 Meter der Ortsdurchfahrt werden erneuert.
1220 Meter der Ortsdurchfahrt werden erneuert.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Finnentrop. Der Ausbau der B236 im Bereich der Ortsdurchfahrt Finnentrop war ein großes Themen bei der Einwohnerversammlung, die am Mittwoch, 28. Februar, in der Mensa des Schulzentrums stattfand. Als Baubeginn ist das Frühjahr 2019 vorgesehen. Für Anlieger gilt eine Beitragspflicht.

Volker Finger vom gleichnamigen Planungsbüro aus Sundern stellte die Baumaßnahme den rund 100 Zuhörern vor. So soll die Ortsdurchfahrt auf einer Länge von 1220 Metern zwischen der Ahornstraße und der Einmündung „Falbecke“ neu strukturiert werden. So soll die erneuerte Fahrbahn am Ende durchgehend sieben Meter breit sein - mit Parkplätzen, Gehweg, Beleuchtung  und Begrünung an den Seiten.
An der "Falbecke" beginnen die Bauarbeiten
„Wir müssen rund 60 bis 70 Zentimeter in die Tiefe“, so Finger, „dabei stehen wir in enger Kommunikation mit den Versorgungsträgern, um sie bei den Arbeiten mit einzubinden.“ In Abschnitten von rund 200 Metern sollen die  Bauarbeiten durchgeführt werden. Dann werde die Durchfahrt halbseitig gesperrt und mit Hilfe vom Ampelanlangen der Verkehr geregelt.

Eine spezielle Umleitung für den Lkw- und Schwerlastverkehr sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorgesehen, erklärte Johannes Müller von Straßen.NRW auf Nachfrage von Spediteur Bernd Heisiep und einem Vertreter von Thyssen Steel Finnentrop.
Bis zur Ahornstraße soll gebaut werden.
Zugänglich bleiben sollen die Langzeitparkplätze und der Bahnhof, versprach Finger. Nach der Fertigstellung von zwei bis drei Bauabschnitten komme es zu einer Vollsperrung der Straße an einem Wochenende, um die letzte Asphaltschicht in einem Zug auftragen zu können. Die Ausschreibungen für die vorgesehen Arbeiten erfolgen Ende 2018. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2019 starten und im Herbst 2020 fertig sein. Anlieger müssen bezahlen Bürgermeister Dietmar Heß machte anschließend darauf aufmerksam, dass für die Anlieger hier eine Betragspflicht bestehe. Nach dem kommunalen Abgabengesetz greife dieses bei dem Ausbau von Gehwegen, Parkplätzen und Beleuchtung. „Wir hoffen auch auf eine Unterstützung aus der Städtebauförderung. Diese Förderung käme allerdings nur der Gemeinde zugute“, so Heß.

„Jetzt müssen wir noch mit den Grundstückseignern und Nutzern sprechen, denn deren zukünftige Entwicklung möchten wir in die Planung mit einbeziehen.“  Als Gesamtsumme für diese Maßnahmen sind drei Millionen Euro vorgesehen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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