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Drolshagen, 01.12.2021

Unterkunft in Modulbauweise für 35 Personen

Stadt will für 2,5 Millionen Euro neues Übergangswohnheim bauen

Stadt will für 2,5 Millionen Euro neues Übergangswohnheim bauen
Pixabay.com
Drolshagen. An der Straße „In der Wünne“ soll ein neues Übergangswohnheim entstehen. Entsprechende Mittel sollen im Haushaltsplan 2022 berücksichtigt werden. Über das Projekt, geschätzte Kosten knapp 2,5 Millionen Euro, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 2. Dezember.

In dem zweigeschossigen Bauwerk sollen 30 bis 35 Personen, überwiegend in Zwei-Bett-Zimmern untergebracht werden können. Küchen und Sanitäreinrichtungen können gemeinsam genutzt werden. Verbindungstüren sollen eine Familienunterbringung ermöglichen.

Die Stadt hatte im Mai 2020 einen Arbeitskreis eingerichtet, der die Unterbringung von Geflüchteten neu konzipieren sollte. Erneute Untersuchungen unter Einbeziehung eines lokalen Herstellers von Modulbauten hatten ergeben, dass eine Sanierung des bestehenden Übergangswohnheims „In der Wünne“ keine Option ist.

Dauerhafte Lösung angestrebt

Es werde keine Container mehr geben, stellte Kämmerer Rainer Lange im Gespräch mit LokalPlus klar. Als Grund führte er baurechtliche und energetische Vorgaben an. Die Stadt wolle „was Dauerhaftes“ haben, sich dabei aber „an einer Modulbauweise orientieren“. Wie die aussehen könnte, sei noch offen.


Aus den Unterlagen für die Stadtverordnetenversammlung geht hervor, dass eine Umsetzung des Projektes frühestens Ende 2022 erfolgen kann. Grund: die Auslastung einschlägiger Unternehmen.

Der Entwurf zeigt die zukünftige Raumaufteilung der Unterkunft.

Verworfen wurde im Vorfeld auch die Anmietung einer Wohncontaineranlage. Im Vergleich zu einem Neubau erschien sie als unwirtschaftlich, zumal eine Nutzung nur für fünf Jahre genehmigungsfähig sei. „Unstrittig ist, dass in der Stadt Drolshagen dauerhaft Bedarf bestehen wird, geflüchtete Personen und in Einzelfällen weitere obdachlose Personen vorübergehend unterzubringen.

Insofern gilt es, eine langfristig verfügbare Lösung zu entwickeln.“, heißt es in der Vorlage. Entsprechend hat der Arbeitskreis ein Konzept für einen Ersatzbau entwickelt, der auf einer Teilfläche des gleichen Grundstücks errichtet werden soll, auf dem das jetzige Übergangswohnheim steht. Planungskosten für das Projekt stehen bereits im laufenden Haushalt zur Verfügung.

Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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