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Drolshagen, Drolshagen, 8. Juli 2016

SPD fordert Konzept für mehr Sicherheit - Rat lehnt ab

Parkprobleme „Am Buscheid“

„Am Buscheid“ wird es kein städtisches Parkkonzept geben.
„Am Buscheid“ wird es kein städtisches Parkkonzept geben.
Symbolfoto: Sven Prillwitz
Parken auf Gehwegen. Kinder oder Fußgänger, die über die Straße laufen müssen. Als nicht hinnehmbar hatten Anwohner die Parksituation im Bereich Buscheid geschildert. Die SPD griff die Bitte auf, „dieses grob fahrlässige und rücksichtslose Verhalten der Verkehrsteilnehmer" zu thematisieren. Mit ihrem Antrag, ein Konzept zu entwickeln, das dem „Verkehrsnotstand" „Am Buscheid“ beseitigt, scheiterten die Sozialdemokraten am Donnerstag, 7. Juli, in der Ratssitzung.

Der Bedarf sei da, so die SPD-Fraktion. Und äußerte Unverständnis, dass der Antrag, der der Verkehrssicherheit diene, in den Ausschüssen abgelehnt worden sei. Die Verwaltung habe die Gefährdung bestätigt. Es müsse ein Konzept her, auch um die Situation zu Schulbeginn zu entschärfen, wenn Eltern ihre Kinder möglichst bis auf den Schulhof fahren würden.

CDU und UCW sahen keine Notwendigkeit für ein Konzept. Es müsse geklärt werden, wer zuständig ist, und dann sei das Falschparken zu ahnden. Ein Konzept binde Ressourcen in der Verwaltung. Maßnahmen umzusetzen, sei einfacher. Zudem sollten sich Schulen mit den Eltern einigen, dass Kinder dort nicht rausgelassen werden, so die UCW.

Die Verwaltung verwies darauf, dass die Schule in Elternbriefen regelmäßig auf die Situation hinweise und darum bitte, die Kinder nicht direkt vor der Schule aussteigen zu lassen. Fazit der SPD: „Wenn das Thema nicht so traurig wäre, könnte man nach Kölscher Art sagen: Es hat noch immer jut jegange." Für den Antrag, ein Konzept zu entwickeln, das die Sicherheit Am Buscheid verbessert, stimmte nur die SPD: Antrag folglich abgelehnt.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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