Nachrichten Politik
Drolshagen, 01. Februar 2019

Drei Preisträger bei Innogy-Klimaschutzpreis 2018

Lebensraum für Insekten und Genpool für alte Obstsorten

Ausgezeichnet wurden am Donnerstagnachmittag die drei Gewinner des Innogy-Klimaschutzpreises und zehn Gruppen, die sich an der Aktion Frühjahrsputz 2018 beteiligt hatten.
Ausgezeichnet wurden am Donnerstagnachmittag die drei Gewinner des Innogy-Klimaschutzpreises und zehn Gruppen, die sich an der Aktion Frühjahrsputz 2018 beteiligt hatten.
Foto: Rüdiger Kahlke
Drolshagen. Klimaschutz fängt bei den Kleinen an. Dann kann sich das verfestigen. Dass Engagement angesichts der Klimaveränderung nötig ist, machte Bürgermeister Ulrich Berghof bei der Verleihung des Innogy-Klimaschutzpreises 2018 im Musiksaal des Alten Klosters deutlich.

Das Publikum passte. Kleine Drolshagener stellten am Donnerstagnachmittag, 31. Januar, das Gros der Gäste. Sie vor allem hatten an der Aktion Frühjahrsputz 2018 in Drolshagen teilgenommen und jeweils bestimmte Bereiche von Unrat befreit, nachdem Flüsse und Seen vom Eise befreit waren.

Neben üblichen Abfällen wie Flaschen, Verpackungen, Altreifen oder Holzteilen entsorgten die insgesamt 206 freiwilligen Helfer auch ungewöhnliche Stücke wie einen Gartentisch, ein Ofenrohr, Kühlergrill, Schutzhelm und diverse Unterhosen.

Zu den Fundstücken gehörten auch eine EC-Karte, die gestohlen worden war und zwei 10-Euro-Schine, listete Berghof auf. Insgesamt wurden zehn Kubikmeter Abfall entsorgt, die bis dahin die Landschaft verschandelt hatten. Engagierter Frühjahrsputz mit zehn Gruppen Dank der Sponsoren St. Gerhardus-Haus und Klimaförderer Peter Schürholz gab es für jede der zehn Gruppen noch 50 Euro als Anerkennung. Der Bürgermeister appellierte an alle, auch künftig Müll mit aufzusammeln. Das alles könne die Stadt nicht so nicht leisten.

Dank und Anerkennung gab es für:

Dorfgemeinschaft Heimicke, DLRG Drolshagen, TuS Drolshagen Handballabteilung, Kinder und Jugendliche aus Dumicke, Kindergarten „Unterm Regenbogen Schreibershof, Dorfgemeinschaft Essinghausen, Flüchtlingsgruppe Drolshagen, Kinder und Jugendliche aus Wegeringhausen, Jugendfeuerwehr Drolshagen und die Jugendfeuerwehr Iseringhausen.

Zuvor hatte Innogy-Kommunalbetreuer Peter Imhäuser die drei Träger des Klimaschutzpreises geehrt. Gewürdigt werden sollen damit Leistungen, „die in besonderem Maße zur Erhaltung natürlicher oder zur Verbesserung ungünstiger Umweltbedingungen in der Stadt Drolshagen beitragen.“ 1000 Euro hatte das Energieunternehmen dafür bereitgestellt. Dabei sollten die Projekte auch gemeinnützige Aspekte aufweisen.

200 Euro gab es für den Wahlpflichtkurs MINT des neunten Jahrgangs der Sekundarschule. Drei Schüler stellten ihr Projekt „Vielfalt fördern - wir geben Bienen, Wespen und Co. Ein zuhause“ vor. Sie hatten Nistmöglichkeiten für Insekten gebaut. Warnung: Wir müllen uns zu Sascha Fernholz aus Frenkhausen sammelt seit Jahren auf vier Routen rund um seinen Ort achtlos weggeworfene Abfälle ein. Die Müllentwicklung sei erschreckend, bilanzierte er und forderte auf, achtsamer mit der Umwelt umzugehen und Abfälle nicht in die Landschaft zu werfen. „Wir müllen uns zu“, warnte er und bat er um Unterstützung. Für sein Engagement gab es 300 Euro.

500 Euro bekommt der Heimatverein für die systematische Veredlung seltener und alter Obstsorten sowie die Bepflanzung der Streuobstwiese „Steinklapper“ in Bleche, die dafür vom Land gepachtet wurde. Leo Trumm, stellvertretender Vorsitzender des Heimatvereins, war es ein Anliegen, „die Sensibilität für heimische Gehölze zu fördern“. Die seltenen Sorten sollen als Genbank für nachfolgende Generationen erhalten bleiben.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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