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Drolshagen, 01. Juli 2017

Letzte Ausschuss-Sitzungen vor der Sommerpause

335.000 Euro könnten für Straßensanierung eingesetzt werden

Straßensanierungen beschäftigen Politiker vor Sommerpause
Symbolfoto: Nils Dinkel
Drolshagen. Vor der Sommerpause geht es für die Kommunalpolitiker nochmal ums Geld: im „Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt“ könnten Maßnahmen zur Straßensanierung für insgesamt 335.000 Euro beschlossen werden. Ob die Gebühren der Musikschule angehoben werden, wird im Ausschuss „Bildung, Soziales, Kultur und Sport“ entschieden.

Dem „Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt“ liegt ein Maßnahmenplan der Verwaltung zur Straßensanierung vor. Für 135.000 Euro sollen im Zuge von Unterhaltungsmaßnahmen Oberflächen saniert werden. Verbesserungen sind geplant für die Kreisstraße Feldmannshof - Gipperich, den Bereich Gipperich - Stupperhof - Kreisstraße, die Schillerstraße und die Gewerbeparkstraße Scheda (1. Bauabschnitt).

Als investive Maßnahme sind Asphalterneuerungen vorgesehen an der Kalberschnacke (Teilstück Badestelle), an der Industriestraße, IG Sengenau und am Herrnscheider Weg. Die Kosten belaufen sich laut Haushaltsansatz auf 200.000 Euro. Anlieger werden an Kosten beteiligtVorgesehen sind zudem der Ausbau der Franz-Hitze-Straße und der Ausbau der Engelbertstraße von Benolper Straße bis Herrnscheider Weg. Hierbei können Anlieger an den Kosten beteiligt werden, heißt es dazu in den Vorlagen für den Ausschuss, der am Dienstag, 4. Juli, um 16.30 Uhr im Alten Kloster öffentlich zusammentritt. Beiträge für Musikschule sollen steigenEinen Tag später geht es an gleicher Stelle im Ausschuss "Bildung, Soziales, Kultur und Sport" ebenfalls ums Geld. Auf der Tagesordnung steht unter anderem eine Neufassung der Schulordnung der Musikschule und eine Anhebung der Gebühren. Die soll im Schnitt fünf Prozent betragen. Die Gebühren waren letztmals zum Jahresbeginn 2015 angehoben worden. Die Verwaltung geht davon aus, dass sich eine Prognose des zu erzielenden Mehrertrags an Schulgeldern als schwierig gestaltet. Sie erwartet jedoch dadurch Mehreinnahmen zwischen 4.000 und 5.000 Euro.

Nach den Sitzungen des Hauptausschusses am 6. Juli und der Stadtverordnetenversammlung am 13. Juli beginnt dann für die Kommunalpolitiker die parlamentarische Sommerpause.
Ein Artikel von Rüdiger Kahlke

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