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Attendorn, 13. März 2019

Eltern entscheiden über die Schulart

Wird die Grundschule Ennest eine Gemeinschafts-Grundschule?

Über die zukünftige Schulart der Grundschule Ennest soll abgestimmt werden.
Über die zukünftige Schulart der Grundschule Ennest soll abgestimmt werden.
Foto: privat
Ennest. Alle Eltern der Grundschüler aus Ennest werden gebeten, sich von Montag bis Mittwoch, 18. bis 20. März, am Abstimmungsverfahren über die zukünftige Schulart zu beteiligen.

Die Stadtverordnetenversammlung der Hansestadt Attendorn hatte am 26. September 2018 beschlossen, ein Verfahren zur Umwandlung der Schulart von einer katholischen Grundschule in eine Gemeinschafts-Grundschule einzuleiten. Die Entscheidung hierüber fällen nun die Eltern. Drei Tage Das Abstimmungsverfahren findet von Montag bis Mittwoch, 18. bis 20. März, jeweils in der Zeit von 8 bis 18 Uhr in der Grundschule in Ennest statt. Alle Eltern der Ennester Grundschulkinder werden gebeten, zahlreich an der Wahl teilzunehmen, denn erst nach einer erfolgreichen Umwandlung der Schulart ist die Vergrößerung eines möglichen Bewerberkreises für die derzeit offene Schulleitungsstelle möglich. Ohne Bewerber An einer katholischen Grundschule dürfen sich nur Bewerber mit katholischem Bekenntnis auf die Stelle der Schulleitung bewerben. Nach dem Ausscheiden von Schulleiterin Monika Isphording Anfang des Jahres 2018 wurden an der katholischen Grundschule in Ennest bereits sieben erfolglose Ausschreibungsverfahren zur Nachbesetzung der Schulleiterstelle durchgeführt. Zukunftsfähige Grundschule Amtsleiter Frank Burghaus von der Hansestadt Attendorn weiß um die Problematik einer vakanten Schulleitungsstelle: „Die Schullandschaft befindet sich in einem strukturellen Wandel. Die Schlagworte Inklusion, Integration, Digitalisierung, Schulentwicklung und der Betreuungsbedarfswandel dokumentieren deutlich, welchen Herausforderungen sich eine Grundschule aktuell stellen muss, um weiterhin zukunftsfähig aufgestellt zu sein.“ Profil bleibt Bürgermeister Christian Pospischil stellt eines klar: „Auch bei einer Umwandlung in eine Gemeinschaftsgrundschule werden das christliche Profil der Schule und das etablierte Schulprogramm nicht reduziert. Alle bisherigen religiösen Inhalte werden auch zukünftig weiter angeboten.“
(LP)

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