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Attendorn, 14. Dezember 2017

„Niederste Straße“ in Attendorn bleibt eine Baustelle

„Niederste Straße“ in Attendorn bleibt eine Baustelle
Symbolfoto: Sven Prillwitz
Attendorn. Wenn am kommenden Wochenende die Händler der „Niedersten Straße“ gemeinsam mit der Hansestadt Attendorn zum „Winterzauber“ einladen, ist die Baustelle in diesem Bereich der Innenstadt noch nicht fertiggestellt. Auch der angepeilte Dezember-Termin, zu dem die Arbeiten erledigt sein sollen, kann nicht eingehalten werden.

Geplanter Termin für die Fertigstellung der Maßnahmen an der „Niedersten Straße“ war ursprünglich der Sommer gewesen. Dann wurde der 21. Dezember 2017 veranschlagt. Aber auch zu diesem Termin klappt es nicht. Michael Koch vom Tiefbauamt der Stadt ist zurückhaltend mit seiner Prognose, wie die Straße am kommenden Samstag zum Winterfest aussehen wird. „Ob wir die Tragschicht bis dahin auftragen können, ist fraglich.“ Bei einem so großen Bauvorhaben gilt: „Vor der Schüppe ist es dunkel.“

Die Straße sei seit Jahrzehnten nicht mehr geöffnet worden. Was an Arbeiten anfallen würde, sei damit nicht klar gewesen. Und wie sich letztendlich herausstellte, fiel „beim Kanalbau  mehr Arbeit als vermutet an, und das über eine Strecke von 400 Meter. Da kommt es zwangsläufig zu Verzögerungen“, so Koch. Alte Post: Fertigstellung bis Juni Zurzeit werden in der „Niedersten Straße“ die Rinnen gesetzt. Das nächste Ziel: den Verkehr wieder über die Schemperstraße fließen zu lassen. Das Gebäude der Alten Post soll bis Juni 2018 fertig gestellt werden. „Wir haben den Zeitplan hier deutlich überschritten“, so Koch. „Wir hoffen, dass wir im Frühjahr fertig sind, aber das hängt auch wieder davon ab, wie der Winter wird.“

Die Karnevalisten und ihr Veilchendienstagszug müssen sich allerdings keine Sorgen machen. „Das haben wir auch in diesem Jahr geschafft, und da war die Baustelle größer. Der Zug wird sicher seinen Weg durch die Innenstadt finden“, ist Michael Koch überzeugt.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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