Nachrichten Politik
Attendorn, 06. August 2020

Entwurfsvorstellung

Neuer Dorfplatz Biekhofen nimmt konkrete Formen an

Bürgermeister Christian Pospischil (re.), Michael Koch (Sachgebietsleiter Tiefbauverwaltung) und Robert Feiler (Umwelt- und Gewässerschutzbeauftragter) präsentierten die zwei Entwürfe zum Dorfplatz.
Bürgermeister Christian Pospischil (re.), Michael Koch (Sachgebietsleiter Tiefbauverwaltung) und Robert Feiler (Umwelt- und Gewässerschutzbeauftragter) präsentierten die zwei Entwürfe zum Dorfplatz.
Foto: Adam Fox
Attendorn. Der neue Dorfplatz in Biekhofen soll zum Mittelpunkt des Ortes werden. Neben dem Hauptzweck als zentraler Treffpunkt soll der Platz noch viele weitere Optionen bieten - eine Boulebahn zum Beispiel.

Rund 30 Anwohner Biekhofens und Attendorns kamen am Mittwochabend, 5. August, zur Info-Veranstaltung, die auf dem zukünftigen Dorfplatz stattfand. Bürgermeister Christian Pospischil, Michael Koch (Sachgebietsleiter Tiefbauverwaltung) und Robert Feiler (Umwelt- und Gewässerschutzbeauftragter) präsentierten den Anwohnern zwei Entwürfe zum Dorfplatz und beantworteten zahlreiche Fragen.

Der Dorfplatz Biekhofen soll im nächsten Jahr an der Ecke Biekhofer Straße/Bachschwinde gebaut werden. Neben dem Hauptzweck soll es noch die Möglichkeit geben, sich sportlich zu betätigen - auf der 12,5 mal 3 Meter großen Boulebahn. Boule sei in einigen Dörfern beliebt Pospischil verwies darauf, dass sich dieser Sport schon in Windhausen und Niederhelden durchgesetzt habe und die Boulebahn neben dem Kino ebenfalls häufig genutzt werde. Deshalb hätte man sich bei der Stadt Gedanken gemacht, ob eine Art Wanderpokal unter den Dörfern veranstalten werden könne. An sonnigen Tagen ist mit Hilfe eines Sonnensegels für Schatten über der Bahn gesorgt.

Es sollen mehrere kleine und ein großer Baum gepflanzt werden. Neben einer Spiel- und Blumenwiese ist ein weiteres Highlight des Dorfplatzes der 4 mal 3 Meter große Pavillon. Damit dieser unter anderem für Veranstaltungen genutzt werden kann, ist geplant, auf dem Platz an jeweils zwei Punkten je einen Strom- und Wasseranschluss zu installieren. Der Platz soll von einer Hecke umgeben sein. Die ist allerdings nur so hoch, dass Außenstehende noch auf den Platz schauen können.
Die erste Variante des neuen Dorfplatzes.
Der neue Platz soll drei Zugänge haben, zwei davon barrierefrei. Der Zugang von der Straße Bachschwinde wird vier Meter breit sein; so können bei Events bequem Equipment oder Verpflegung angeliefert werden. Der nicht barrierefreie Zugang hat je nach Variante eine Steigung von 12 bzw. 29 Prozent - dementsprechend ändern sich auf die Ausrichtung der Boulebahn.

Eine Bodenhülse für einen Mai-/Weihnachtsbaum sowie ein Fahnenmast sollen ebenfalls installiert werden.
Die Bürger entschieden sich für die zweite Variante.
Für reichlich Diskussionsstoff sorgte die Offenlegung des Bachlaufes. Robert Feiler verwies darauf, dass dies durch gesetzliche Normen so umgesetzt werden müsse. Der Bachlauf ist regelmäßig zu mähen. Dabei ist die Dorfgemeinschaft gefragt. Sie soll dieser Aufgabe mit Unterstützung der Stadt Attendorn nachkommen.

Letztendlich waren sich die Anwohner aber einig: die Dorfgemeinschaft wird bei dieser Herausforderung zusammenhalten und diesbezüglich eine gemeinsame Lösung bei der Pflege des Bachlaufes finden.

Ziemlich einig waren sich auch alle bei der Abstimmung, welche der beiden Varianten die Anwohner favorisieren. Dabei stelle sich heraus, dass die Mehrheit für die zweite Variante entschied. Die auf der Skizze gezeigte Bebauung vermittele mehr den Eindruck eines Platzes als es bei der ersten Variante der Fall sei.Projekt kostet 125.000 EuroDie Kosten für den Dorfplatz belaufen sich auf insgesamt 125.000 Euro. Zum jetzigen Zeitpunkt soll der Bau vollständig durch den Haushalt der Hansestadt gedeckt sein. Entsprechende Fördermittel können bis zum 30. September bei der Förderstelle NRW beantragt werden.

Beim Ausschuss für Planung und Umwelt, der am 31. August tagen soll, wird darauf näher eingegangen. Wann der Bau beginnt, konnte Michael Koch nicht sagen. Das liege daran, dass nicht bekannts sei, wann der Antrag bewilligt werde und die Stadt im Anschluss Gespräche mit den Bauunternehmen führen muss.
Ein Artikel von Adam Fox

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