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Attendorn, 13. Januar 2017

Stadt erläutert Verkehrsführung

Nächste Bauphase im Bereich „Niederste Straße“

Nächste Bauphase im Bereich „Niederste Straße“
Symbolfoto: Nils Dinkel
Attendorn. Die nächste Bauphase in der Innenstadt beginnt: Wie die Stadt Attendorn mitteilt, kommt es daher ab kommenden Montag, 16. Januar, zu Verkehrsbehinderungen im Bereich „Niederste Straße“ von der Hofestatt bis zur Fußgängerzone. „Die Durchführung der Karnevalsumzüge wird gewährleistet“, verspricht die Verwaltung in einer Pressemitteilung, die die Verkehrsführung während der neuen Bauphase erklärt.

„Das Umbauprojekt von Ennester Straße und Niederste Straße innerhalb des Innenstadtentwicklungskonzeptes wird die Rahmenbedingungen der Einzelhändler, Gewerbetreibenden und Anwohner deutlich verbessern“, kündigt die Stadt an. Der Auftrag für den Umbau sei an die Firma Kebben Bauunternehmung GmbH & Co. KG vergeben worden. Dabei handle es sich um ein Attendorner Traditionsunternehmen, „das bewiesen hat, dass es die fachliche Qualifikation für eine derart komplexe Aufgabe besitzt und auch den Umgang mit den Anwohnern positiv pflegt“.

Mit der Einrichtung der Baustelle in der Ennester Straße sei ab dem 5. September 2016 eine Umleitung für die Verkehrsachse „Ennester/Niederste Straße“ eingerichtet worden, heißt es in der Pressemitteilung. Diese führt beginnend am Kreisverkehr Niederstes Tor, über die Straßen Bahnhofstraße, Am Zollstock, Kölner Straße und Hansastraße auf die Windhauser Straße und damit in die Richtungen Ennester Tor und Windhausen/Plettenberg. Verkehrsführung während der Bauphase Die Tiefbauarbeiten für die Verlegung der neuen Versorgungsleitungen im Bereich der Ennester Straße zwischen Fußgängerzone und Ennester Tor sind nach Angaben der Stadt abgeschlossen. „Ab Montag wird daher mit dem neuen Bauabschnitt im Bereich Niederste Straße begonnen. Dabei werden auch hier die Versorgungsleitungen von der Fußgängerzone bis zur Hofestatt erneuert. Die Niederste Straße bleibt zunächst zwischen dem Niedersten Tor und Hofestatt  in beiden Richtungen befahrbar. Im weiteren Verlauf ist der Verkehr für Anlieger und Lieferfahrzeuge Richtung Fußgängerzone frei“, so die Stadt.
Der Umbau der Niedersten Straße geht weiter: Die lila-gestrichelte Linie zeigt den bereits gesperrten Bereich der Ennester Straße; die rote Linie steht für den ab 16. Januar gesperrten Bereich der Niedersten Straße.
Und weiter: „Für die Arbeiten wird der stadtauswärts gesehen rechte Gehweg sowie die angrenzende Fahrbahn teilweise abgetragen. Fußgänger können weiterhin den gegenüberliegenden Gehweg nutzen. Es verbleibt eine durchschnittlich vier Meter breite Fahrspur, über die auch die Karnevalsumzüge führen werden. Auch für die Besucher der Umzüge bietet die geschotterte Fläche genug Raum, um am Karnevalsgeschehen teilzunehmen.“ Abschluss dieser Baumaßnahme im Herbst Im nächsten Schritt sollen die Versorgungsleitungen von der Hofestatt bis zum Niedersten Tor neu verlegt werden. Weiter geht es dann mit der Neugestaltung der „Niedersten Straße“ und des rund 800 Quadratmeter großen Platzes vor der ehemaligen Post. Mit der Herstellung des Niedersten Tores soll diese Baumaßnahme des Innenstadtentwicklungskonzepts im Herbst 2017 abgeschlossen sein.

„So umfangreiche Tiefbauarbeiten, wie sie bei diesen Baumaßnahmen anfallen, sind nicht möglich, ohne die Nutzung der angrenzenden Grundstücke zu beeinträchtigen. Mit der bauausführenden Firma Kebben Bauunternehmung GmbH & Co. KG ist vereinbart, dass Anwohner und Anlieferer die Grundstücke erreichen können. Für Fußgänger wird es durchgehend möglich sein, die anliegenden Geschäfte, Dienstleistungsbetriebe und Wohnungen aufzusuchen“, erklärt die Stadt. Pospischil verspricht "attraktives Baustellenmarketing" Bürgermeister Christian Pospischil: „Ich bin überzeugt, dass wir mit der Umgestaltung der „Ennester/Niederste Straße“ die Aufenthaltsqualität und die Wohnqualität in unserer Stadt erheblich verbessern werden. Die Bemühungen aller Beteiligten während der Bauphase wird die Hansestadt Attendorn mit einem attraktiven Baustellenmarketing unterstützen."
Info-Container jeden Montag geöffnet

Es besteht nach Angaben der Hansestadt Attendorn die Möglichkeit, jeden Montag ab 10 Uhr im Baustellen-Container, der zurzeit am Ennester Tor aufgestellt ist, Fragen zum Bauablauf zu stellen und eigene Belange zu besprechen.

Dafür stehen Christopher Schulte vom Tiefbauamt der Hansestadt Attendorn (Tel. 02722/64-336, E-Mail: c.schulte@attendorn.org) sowie Vertreter der Firma Kebben Bauunternehmung GmbH & Co. KG zur Verfügung.
Infos im Netz

Die Hansestadt Attendorn hat auf der Internetseite www.attendorn-innenstadt2022.de alle Informationen zum Umbau, zur Beteiligung der Öffentlichkeit und zum Baustellenmarketing veröffentlicht.
(LP)

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