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Attendorn, 27. April 2017

Kundgebung der Grünen in Attendorn zur Tschernobyl-Katastrophe

Kundgebung der Grünen in Attendorn zur Tschernobyl-Katastrophe
Fotos: Barbara Sander-Graetz

Attendorn. „Überaus bescheiden“ war die Resonanz auf die Kundgebung des Bündnis ´90/Die Grünen aus dem Kreis Olpe, die am Mittwoch, 26. April, auf den Marktplatz in Attendorn geladen hatten. Auf den Tag genau 31 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl wollten sie an ihrem Infostand über ihre Forderung nach dem sofortigen europaweiten Atomausstieg informieren.

„Wir haben jetzt über drei Stunden hier gestanden, aber nur wenige Menschen sind mit uns ins Gespräch gekommen“, so Landtagskandidat Gregor Kaiser. „Zum Ende wollten wir eigentlich noch eine Abschlusskundgebung machen, aber mangels Publikum wird diese jetzt ausfallen.“

Dabei hat das Thema Atomausstieg und Reaktorsicherheit auch 31 Jahren nach dem Super GAU in Tschernobyl nichts von seiner Brisanz verloren, allein wenn man zum belgischen Reaktor in Tihange schaut. Woran allerdings das mangelnde Interesse gelegen hat, konnten sich die Initiatoren auch nicht erklären. „Vielleicht war es das schlechte Wetter.“
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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