Nachrichten Politik
Attendorn, 10. September 2020

Kommunalwahl: So sieht es aus in Attendorn

Kann SPD ihre Hochburg verteidigen? - Pospischil hat es mit Einzelbewerber zu tun

Wie werden im Attendorner Rathaus zukünftig die Mehrheitsverhältnisse sein?
Wie werden im Attendorner Rathaus zukünftig die Mehrheitsverhältnisse sein?
Foto: privat
Attendorn. Im Vorfeld der Kommunalwahlen stellt LokalPlus in einer kleinen Serie die Ausgangslage in allen sieben Städten und Gemeinden sowie im Kreis vor. Heute beleuchten wir die Situation in Attendorn.

Lange Zeit sah es so aus, als sei Amtsinhaber Christian Pospischil (SPD) bei der Bürgermeisterwahl allein auf weiter Flur. Denn die anderen Parteien, allen voran die CDU, hatten auf die Aufstellung eigener Kandidaten verzichtet.

Mitte Juli warf dann doch noch ein Bewerber seinen Hut in den sprichwörtlichen Ring: Roland Friedrich, gebürtig aus Attendorn, aber seit langem in Hessen ansässig, sorgt als parteiloser Einzelbewerber dafür, dass die Hansestädter doch noch eine personelle Auswahl haben. Wie Friedrich abschneidet, wird der Wahlsonntag zeigen.
SPD seit 2014 stärkste KraftChristian Pospischil ist seit 2014 im Amt und löste seinen Vorgänger Wolfgang Hilleke ab. Der erreichte damals 42,1 Prozent der Stimmen, während Pospischil auf 57,9 Prozent kam.

Attendorn hat sich in den vergangenen Jahren zur SPD-Hochburg innerhalb des Kreises Olpe entwickelt. Bei der Wahl vor sechs Jahren verbuchten die Sozialdemokraten ein sattes Plus von 8,8 Prozentpunkten und gewannen 45,8 Prozent der Wählerstimmen. Damit wurden sie stärkste Kraft und überrundeten die CDU, die 3,3 Prozentpunkte verlor und auf 40,1 Prozent kam.
Die Stärke der SPD zeigte sich auch darin, dass ihre Direktkandidaten in zwölf der 19 Wahlkreise gewannen, während die CDU nur sieben Direktmandate holte. Die Frage ist, ob die Sozialdemokraten ihr gutes Ergebnis wiederholen können und stärkste Fraktion bleiben.

Die UWG brachte es seinerzeit auf 7,0 Prozent (- 0,8), die Grünen holten 3,7 Prozent (- 0,0) und die FDP erreichte 3,4 Prozent (- 4,0). Die Sitzverteilung im aktuellen Attendorner Stadtrat, der 38 Sitze umfasst, sieht folgendermaßen aus: SPD 17, CDU 15, UWG 4, Grüne/FDP (gemeinsame Fraktion) 2. Die SPD hatte ursprünglich 18 Sitze, doch ein SPD-Fraktionsmitglied ist im Frühjahr 2020 zur UWG gewechselt.Fünf Parteien treten anAlle fünf bisher vertretenen Parteien bzw. Wählergemeinschaften treten auch bei der Kommunalwahl am 13. September an. 19.578 Hansestädter sind wahlberechtigt. Vor sechs Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 55,1 Prozent. Das war gegenüber den anderen Kommunen im Kreis ein ordentlicher Wert, aber gegenüber der vorherigen Wahl (62,4 %) ein deutlicher Rückgang.
Ein Artikel von Wolfgang Schneider

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