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Attendorn, 23. August 2017

Bundestagskandidatin Nezahat Baradari und MdB Petra Crone in Attendorn

Hoher sozialdemokratischer Besuch in den Werthmann-Werkstätten

Hoher sozialdemokratischer Besuch in den Werthmann-Werkstätten
Foto: privat
Attendorn. Zwischenstopp in der Hansestadt: Die heimische SPD-Bundestagskandidatin Nezahat Baradari hat im Rahmen ihres Wahlkampfes die Werthmann-Werkstätten in Attendorn besucht. Begleitet wurde die Medizinerin dabei von Bundestagsmitglied Petra Crone, deren Nachfolge Baradari antreten möchte, und Attendorns SPD-Ortsvorsitzendem Wolfgang Langenohl.

Die Politiker ließen sich durch die berufliche Bildung „b.punkt“, den Förderbereich und verschiedene Montagegruppen führen. „Die Bandbreite in den Werkstätten ist groß: vom Förderbereich bis zur betriebsintegrierten Arbeitsgruppe. Alles ist Werkstatt“, sagte Andreas Mönig, Leiter der Caritas-Einrichtung.

Beim Rundgang ergaben sich immer wieder Gespräche mit den Beschäftigten, bei denen es sich um Menschen mit Behinderungen handelt, an deren Arbeitsplätzen. So erhielten die Politiker Eindrücke von der Arbeit in der Werkstatt aus erster Hand. „Oftmals ist man erstaunt, wie produktiv die Beschäftigten an ihren Arbeitsplätzen sind“, sagte Nezahat Baradari. „Sie zeigten deutlich, wie viel Spaß ihnen ihre Arbeit macht, und sie sind stolz auf das, was sie hier schaffen.“
Andreas Mönig (rechts) führte die SPD-Delegation - (von links:) Wolfgang Langenohl (SPD-Ortsvorsitzender Attendorn), Bundestagskandidatin Nezahat Baradari und Petra Crone, MdB - durch die Werkstätten.
Insgesamt sind an allen vier Standorten der Werthmann-Werkstätten in Welschen Ennest, Attendorn, Meggen und Olpe rund 600 Menschen mit geistiger, körperlicher, mehrfacher und/oder psychischer Behinderung beschäftigt. Mönig: „Werkstatt ist Chance“ In der Werkstatt in Attendorn wurde deutlich, dass die Menschen durch die Arbeiten in den Werkstätten ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterentwickeln können. „Wir begleiten die Menschen, wir fördern sie nach ihren Möglichkeiten und gehen mit ihnen behutsam den nächsten Schritt. Dadurch ist unsere Arbeit mit den Beschäftigten auch so erfolgreich und nachhaltig“, so Andreas Mönig.

Von Gesellschaft und Politik forderte er Unterstützung. „Alle Menschen erledigen ihre Aufgaben hier nach ihren besten Möglichkeiten. Daher ist der politische und gesellschaftliche Rückhalt notwendig. Werkstätten sind kein notwendiges Übel. Werkstatt ist Chance“, machte Andreas Mönig deutlich. „Die Beschäftigten, die hier arbeiten, sind ein Teil der Gesellschaft und wollen auch so wahrgenommen werden.“ Appell an Baradari Und der Leiter der Caritas-Einrichtung wandte sich mit einem Wunsch auch direkt an die womöglich zukünftige SPD-Bundestagsabgeordnete: Sollte die Nezahat Baradari den Kreis Olpe zukünftig im Bundestag vertreten, wünscht sich Andreas Mönig den gleichen „direkten Draht nach Berlin“, wie dies mit MdB Petra Crone in der Vergangenheit der Fall gewesen sei.
(LP)

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