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Attendorn, 22. September 2016

Hansestadt beteiligt sich an interkommunaler Förderung

Grünes Licht für mehr Elektromobilität

Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil.
Attendorns Bürgermeister Christian Pospischil.
Foto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Die Stadt Attendorn schließt sich der Vereinbarung zur Förderung von Elektromobilität an. Die Hansestadt tritt dem Zusammenschluss der Kommunen im Kreis Olpe und im Hochsauerlandkreis bei. Attendorn war zwar bei der Erstunterzeichnung nicht dabei gewesen.

Im Rahmen dieser Vereinbarung soll eine einheitliche Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge aufgebaut werden. Das Bezahlsystem soll einheitlich geregelt sein und ein entsprechender einheitlicher Förderantrag der Städte und Gemeinden gestellt werden. „Der lokale Umfang und das Entwicklungsziel wird allerdings von den einzelnen Kommunen selber bestimmt“, erklärte Bürgermeister Christian Pospischil am Mittwoch in der Ratssitzung.

Die Umsetzung des Projektes beginnt im Jahre 2017. „Wir sind gut beraten, unsere Infrastruktur darauf einzustellen“, so Pospischil weiter. Derzeit gibt es eine Ladestation am Hallenbad, und die technischen Voraussetzungen für eine weitere Station seien am neuen Parkdeck Feuerteich geschaffen worden. „Dieses werden wir auch bei den kommenden Parkdecks und Parkhaus-Neubauten berücksichtigen“, kündigte der Bürgermeister an.

Die Bundesregierung hat für 2017 außerdem ein Förderprogramm angekündigt, das den Aufbau der Lade-Infrastruktur in Deutschland finanziell unterstützen soll. Vor diesem Hintergrund sind sich die beteiligten Bürgermeister der Städte und Gemeinden einig, dass bereits jetzt an einem einheitlichen regionalen Konzept gearbeitet werden soll.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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