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Attendorn, Attendorn, 10. September 2016

CDU-Politiker Ritter und Schick besichtigen Ausbildungswerkstatt

Christdemokratischer Besuch bei Mubea

Das Foto zeigt Thorsten Schick MdL (2.v.l.), Ausbildungsleiter Jürgen Struck (3.v.l.) und Jochen Ritter (4.v.l.) mit einer Gruppe von Auszubildenden bei Mubea.
Das Foto zeigt Thorsten Schick MdL (2.v.l.), Ausbildungsleiter Jürgen Struck (3.v.l.) und Jochen Ritter (4.v.l.) mit einer Gruppe von Auszubildenden bei Mubea.
Muhr und Bender (Mubea) in Attendorn ist einer der wenigen Betriebe mit Standort im Kreis Olpe, der eine eigene Lehrwerkstatt unterhält. Der CDU-Kreisvorsitzende Jochen Ritter und der Vorsitzenden des Märkischen CDU-Kreisverbands, MdL Thorsten Schick, statteten dem Unternehmen jüngst einen Besuch ab.

Ausbildungsleiter Jürgen Struck nahm die beiden Christdemokraten in Empfang und verschaffte ihnen im Vorgespräch zunächst einen groben Überblick darüber, wie die Ausbildung bei Mubea darstellt: „Wir bilden Jahr für Jahr 16 junge Leute im technischen Bereich aus. Die Anzahl der Bewerbungen übersteigt die Zahl der freien Plätze um ein Vielfaches. Dabei wirbt Mubea in dieser Hinsicht nicht mit Anzeigen für sich, sondern veranstaltet jährlich einen Tag der Ausbildung, bei dem über die am Standort Attendorn angebotenen Berufbilder informiert wird.“

Jochen Ritter hatte sich die schulische Seite der Ausbildung vorab bereits am Berufskolleg des Kreises Olpe erläutern lassen und sah nun den dort gewonnen Eindruck bestätigt „Die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Berufsschule, die in Attendorn einen eigenen Standort unterhält, klappt hervorragend. Eine funktionierende duale Ausbildung ist wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der mittelständischen Unternehmen gerade hier im Sauerland, wo die Fachkräfte knapper werden.“ Zwischen Theorie und Praxis Ausbilder Hans-Erich Steinberg erläuterte den Besuchern die einzelnen Stationen der Ausbildungswerkstatt: „Hier werden Schritt für Schritt die nötigen praktischen Fertigkeiten vermittelt, von einfacher Metallbearbeitung über elektrische, hydraulische und pneumatische Funktionen bis hin zum Entwurf kompletter Geräte wie einem 3-D-Drucker. Die praktische Anwendung ist nach wie vor unverzichtbare Ergänzung zum theoretischen Wissen.“

Thorsten Schick MdL zeigte sich beeindruckt: "Das Beispiel Mubea zeigt, dass in vielen Firmen in Südwestfalen auf höchstem Niveau ausgebildet wird. Mit einem entsprechenden Berufsabschluss in der Tasche stehen den jungen Menschen alle Türen offen.“ Und dann holte Schick noch zu Kritik an SPD und Grünen aus: Diese sollten „endlich aufhören, das Abitur mit anschließendem Studium als den alleinigen Königsweg darzustellen. Wer das tut, schadet unserer Region massiv."

Abschließend warfen die Besucher einen Blick in den in diesen Tagen fertig gestellten Anbau an die Hauptverwaltung, wo das Unternehmen in Kürze sein 100-jähriges Bestehen feiert. (LP)

Bildergalerie: Christdemokratischer Besuch bei Mubea