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Attendorn, 12. Juli 2018

Bewegung im Streit um Modepark Röther

Bewegung im Streit um Modepark Röther
Symbolfoto: Barbara Sander-Graetz
Attendorn. Es kommt Bewegung in der Auseinandersetzung zwischen der Stadt Attendorn und der Stadt Plettenberg um den Modepark Röther im ehemaligen Real Markt in Plettenberg.

Die Stadt Plettenberg hat als unter Bauaufsicht eine Genehmigung für eine Fläche von 6000 Quadratmeter anstatt 7000 Quadratmeter gegeben und eine Auswirkungsanalyse erstellt. Das waren Forderungen der Stadt Attendorn. Als einen guten Schritt in die richtige Richtung sieht das Bürgermeister Christian Pospischil. „Natürlich hätten wir gern noch weniger Fläche, aber es kommt jetzt nicht darauf an, was uns recht ist, sondern was rechtens oder rechtswidrig ist. Daher werden wir die neue Entwicklung erst einmal gründlich prüfen.“ Änderungen erneut prüfen Pospischil zeigte sich erfreut, dass man diesen ersten Schritt auch ohne eine gerichtliche Anordnung von Seiten der Stadt Plettenberg gemacht habe. Primäre sei nicht ein Baustopp, sondern die Reduzierung der Verkaufsfläche auf ein verträgliches Maß zum Schutz der Einzelhändler in der Hansestadt das Ziel der Klage gewesen. Sollten sich die Attendorner nach ihrer Prüfung mit den erbrachten Leistungen und Änderungen zufrieden geben, wird kein Gericht mehr in der Sache entscheiden müssen.
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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