Nachrichten Politik
Attendorn, 30. Januar 2019

Ab Montag, 11. Februar, rollen die Bagger

Attendorner Kloster- und Rathausplatz werden umgestaltet

Alles neu macht der Februar, zumindest rund um den Kloster- und Rathausplatz.
Alles neu macht der Februar, zumindest rund um den Kloster- und Rathausplatz.
Foto: privat
Attendorn. Ab Montag, 11. Februar, startet mit der Umgestaltung des Rathaus-Umfeldes der nächste Abschnitt des Innenstadtentwicklungskonzeptes (IEK) in Attendorn. Betroffen sind zunächst der Seewerngraben, der Klosterplatz, der Rathausplatz und die Kölner Straße. Im Anschluss folgt die Neugestaltung des Neumarktes (LokalPlus berichtete).

„Der Park-Suchverkehr ist hier ein großes Problem“, machte Baudezernent Carsten Graumann bei der Präsentation am Mittwoch, 30. Januar, deutlich. Das soll sich in Zukunft ändern. Die Parkplatznutzung auf dem Klosterplatz wird zugunsten von begrünten Aufenthaltsflächen zurückgenommen und nur noch speziellen Nutzergruppen wie mobilitätseingeschränkten Personen oder Familien zur Verfügung stehen.
Der Rathausplatz heute.
„Der Rathausplatz soll insgesamt vom motorisierten Verkehr befreit und damit Raum für die multifunktionale Inszenierung der Historie wie dem Grundriss der ehemaligen Klosterkirchen sowie die optische Verzahnung mit der Fußgängerzone geschaffen werden“, erklärte Graumann weiter.
Der Rathausplatz in Zukunft.
Die konkrete Umsetzung beginnt mit dem 11. Februar am Seewerngraben. Im Bereich zwischen evangelischer Erlöserkirche und Rathaus werden entlang des Rathauses zwölf Parkplätze entstehen. Dafür wird die Straße „Am Seewerngraben“ gesperrt und auch in Zukunft nicht mehr für den Durchgangsverkehr frei gegeben.

„Ein Poller sorgt hier für eine Sackgasse.“ Dieser kann bei Bedarf entfernt werden wie beim Veilchendienstagsumzug der Kattfiller. „Auch wenn die Bauarbeiten im Februar beginnen, wird der Veilchendienstagszug in diesem Jahr den Seewerngraben nutzen können“, versprach Ordnungsamtsleiter Karl-Josef Hammer. „Das ist mit der Baufirma abgesprochen.“

Anschließend werden im Bereich vor den Wohngebäuden und Arztpraxen am Klosterplatz ein neuer Kanal sowie neue Versorgerleitungen verlegt. Fußgänger müssen in dieser Zeit den Bereich der Parkplätze mitnutzen. Diese bleiben für den Fahrzeugverkehr auch in dieser Bauphase weiterhin benutz- und anfahrbar. Vor den Stadtvillen wird zukünftig über eine verbreiterte Straße der Verkehr als Einbahnstraße geleitet. Kölner Straße Der dritte Bauabschnitt befasst sich mit der Gestaltung der Kölner Straße. Hier ist die Neugestaltung der Pflasterbereiche vorgesehen. „Wir wollen hier ein barrierefreies Pflaster verlegen“, so Graumann. Vor den Geschäften ist es möglich, Waren auszustellen. Auch Außengastronomie ist vorgesehen. „In der Mitte der Kölner Straße, der sogenannten Laufzone, werden wir Betonsteinpflaster mit einem Natursteinaufsatz verlegen. Dadurch unterscheidet sich auch optisch der Mittelbereich vom Randbereich. Die Oberfläche wird eben sein.“

Im Anschluss an diese drei Bauabschnitte findet die eigentliche Umgestaltung des Rathausplatzes und Teilen des Klosterplatzes statt – bei gutem Bauverlauf ab Herbst 2019 oder sogar früher.

Die Parkplätze auf dem Klosterplatz sind nur noch für mobilitätseingeschränkte Personen oder Familien gedacht. Die Zufahrt erfolgt nur noch in einer Richtung über die Kölner Straße, die ab dieser Abzweigung für die weitere Durchfahrt ebenfalls gesperrt ist. Mit dem Auto zur Sparkasse oder Bäckerei König zu fahren, wird nicht mehr möglich sein.

Der Rathausvorplatz soll zum einen das aufgerichtete Portal der ehemaligen Klosterkirche zieren. Zum anderen sollen die Grundrisse der Klosterkirche hervorgehoben werden. Der Platz selber wird ein Multifunktionsplatz mit Wasserspielen, die einen Torcharakter darstellen sollen. Barrierefreies Rathaus Der „Geben und Nehmen“-Brunnen wird auf den Klosterplatz verlegt. Das Rathaus wird barrierefrei erreichbar sein. „Im Februar werden wir auch aus Artenschutzgründen den kompletten Grünschnitt auf den Plätzen machen“, erläuterte Carsten Graumann weiter. Die beiden Platanen auf dem Rathausplatz bleiben an ihren Plätzen. Gleiches gilt für die Kaisereiche. „Nur die Einheitslinde wird umgesetzt. Beide Plätze bekommen zum Abschluss eine neue Grünstruktur, so dass hier ein attraktives grünes Erscheinungsbild entsteht, was eine hohe Aufenthaltsqualität garantiert.“

Bürgermeister Christian Pospischil: „Ich bin überzeugt, dass wir mit der Umgestaltung des Rathaus-Umfeldes die Aufenthaltsqualität und die Wohnqualität in unserer Stadt erheblich verbessern werden. Die Bemühungen aller Beteiligten während der Bauphase wird die Hansestadt Attendorn mit einem attraktiven Baustellenmarketing unterstützen.“
Ein Artikel von Barbara Sander-Graetz

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